AvaNinian – Erstes Buch von Ina Norman

green rusty vintage texture Ina Norman
AvaNinian – Erstes Buch
Pomaska-Brand Verlag
654 Seiten
E-Book
ASIN: B00BC4K20G
3,99 €

Das Cover des Buches ist in Gelbtönen gehalten. Neben Titel und Autor zeigt es eine reich verzierte und kunstvoll gebaute Stadt oder Tempelanlage, auf der der Blick des Betrachters sicherlich nicht nur kurz verweilen wird. Ein interessantes Cover, das definitiv Interesse weckt, auch wenn ich mir die Handlungsorte ganz anders vorstelle.

Benannt nach den zweigeteilten Göttinen Ava und Ninian und bedacht mit den Gaben der Erdmutter ist die Fürstentochter Avaninian in mehr als nur einer Hinsicht etwas Besonderes. Um ihre Kräfte zu schulen wird sie in das Haus der Weisen geschickt. Auch den jungen Dieb Jermyn verschlägt es trotz allen Sträubens dorthin, seine Kräfte sind zu gewaltig, um ihn ungeschult durch die Lande ziehen zu lassen. Das Aufeinandertreffen dieser zwei setzt Ereignisse im Gang, mit denen die wenigsten – allen voran Avaninian und Jermyn – jeh gerechnet hätten.

Auch wenn Avaninian die titelgebende Figur ist, hat doch Jermyn mindestens ebensoviel Anteile an der Geschichte wie sie. Damit ist Avaninian eine Geschichte über zwei Heranwachsende und der Bindung, die zwischen den beiden entsteht. Eine Bindung, die – anders als in den meisten Romanen – langsam entsteht und damit für den Leser durchgängig absolut nachvollziehbar ist, als Leser spürt man mit den zwei Protagonisten, wie das Band zwischen den beiden geknüpft wird. Dieses Band ist der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Das, was die beiden Protagonisten vorantreibt, sie auseinander- und wieder zusammenführt und sowohl allein als auch gemeinsam einige Abenteuer erleben lässt.

Sowohl Avaninian als auch Jermyn machen im Laufe des Buches eine Entwicklung durch, auch wenn Avaninians deutlich extremer ist. Zu Beginn verabscheut sie den Teil ihres Namens, der von der draufgängerischen und rebellischen Göttin Ninian stammt und lässt sich von allen nur Ava nennen. Einzig Jermyn nennt sie Ninian und ermuntert sie immer weiter, auch diesen Teil ihres Namens – und ihres Charakters – auszuleben. Jermyn selbst bleibt im Innersten vermutlich die Person, die er war. Er wird allerdings deutlich reinlicher und durch seine Ausbildung im Haus der Weisen auch um einiges mächtiger und gefährlicher.

Der Plot ist einfach und schnell zusammengefasst: Eine junge Fürstentochter verliebt sich in einen gleichaltrigen Dieb und sieht und erlebt die Welt dadurch mit anderen Augen. Ina Normann schafft es dennoch, die Geschichte zu etwas Besonderen zu machen. Zum einen durch die gefühlvolle Darstellung der Protagonisten, ihrer Gedanken und Gefühle, zum anderen durch die facettenreiche Beschreibung der Orte, an denen die Geschichte spielt. Damit hat man als Leser sowohl die Figuren – egal ob Neben- oder Hauptfigur – als auch die Orte, an denen sie unterwegs sind, wahrhaft wirklich bildlich vor Augen. Und die Orte, die man an der Seite der Figuren besucht, sind vielfältig: Alte Ruinen, längst vergessene Orte, aber auch gut besuchte Plätze und Tempelanlagen – und Jermys Profession geschuldet hin- und wieder auch Orte, die in der Regel die wenigsten zu sehen bekommen.

Wirklich brenzlig wird es trotz Erdbeben, Wegelagerer, mächtiger Feinde und weitgesponnener Intrigen eher selten – dank ihrer Gaben sind sowohl Avaninian als auch Jermys für die meisten Situation mehr als gewappnet.

Insgesamt ist das Buch damit eher ruhig, zumindest wenn man von gelegentlichen Konflikten zwischen den Lieben absieht. Es ist eine Geschichte für Leser, die sich von der Atmosphäre und den Gefühlen der beiden jungen Protagonisten mitreißen lassen wollen. Wer es eher abenteuerlich und gefährlich mag, sollte allerdings lieber zu einem anderen Buch greifen.

Hier könnt ihr euch selbst einen ersten Eindruck verschaffen.

Published in: on August 20, 2014 at 12:30 nachmittags  Hinterlasse einen Kommentar  
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[Auslosung] Alle guten Dinge sind drei …

… auch wenn es sechs Leute sind, die bei dem Gewinnspiel dabei waren. Und durch die netten Kommentare hat sich der Lostopf damit doch ganz gut gefüllt:

20140818lostopf

Gezogen wurde leider nur einer. Das Los hat sich für

20140818gewinner

Sarah-Rebecca Holtorf entschieden – Herzlichen Glückwunsch!

Alle anderen nicht traurig sein, das nächste Gewinnspiel kommt bestimmt ;-).

Published in: on August 18, 2014 at 8:15 nachmittags  Comments (9)  
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[Gewinnspiel] Alle guten Dinge sind drei …

… und so sollte sich auch für dieses Buch ein wohlgesinnter Besitzer finden, oder nicht?

allegutendingesinddrei

Nach einer langen Irrfahrt hätte es sich das jedenfalls verdient. Zuerst anstelle eines Krimis bei meiner Freundin von “Die dunklen Felle” gelandet, machte es sich dann auf dem Weg zu mir – bin ich doch der ein oder anderen fantastisch angehauchten Romanze nicht abgeneigt.

Leider stellte ich schon nach den ersten Seiten fest, das mir für das Buch etwas fehlte – und zwar die beiden Vorgänger. So heiß war ich dann trotz des Titels nicht auf das Buch (und die Reihe).

Die dritte (und hoffentlich letzte) Station an die Reihe sollte dann eine(r) von euch sein.

Und damit sich das Buch nicht wieder mit vergeblicher Hoffnung auf die Reise machen muss, möchte ich von euch wissen, warum es gerade bei euch einziehen soll.

Ausgelost wird unter allen, die bis Sonntag (17.08.2014 23:59) einen entsprechenden Kommentar unter dem Artikel hinterlassen – für besonders schöne Kommentare (ich will ja, dass das Buch sich wohlfühlt ;-)) gibt es Extralose. Die Auslosung erfolgt dann Anfang nächster Woche.


Das Kleingedruckte
Der Gewinner wird aus allen Teilnehmern ausgelost. Der Name/ Nickname des Gewinners wird nach der Auslosung auf meinem Blog veröffentlicht und der Gewinner außerdem per Email benachrichtigt (bitte denkt also daran, beim Kommentieren eine tatsächlich von euch genutzte Emailadresse zu benutzen). Melden sich der Gewinner nicht innerhalb von 14 Tagen, wird der Gewinn unter den übrigen Teilnehmern erneut verlost.

Die Adressdaten des Gewinners werden nur für den Versand benötigt und werden nicht an Dritte weitergegeben. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit diesen Bedingungen einverstanden.

Published in: on August 15, 2014 at 12:30 nachmittags  Comments (7)  
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Von Feuer und Dampf von Stefan Cernohuby

st03 Stefan Cernohuby
Von Feuer und Dampf
Verlag: Arcanum Fantasy
272 Seiten
Taschenbuch
ISBN-10: 3939139181
ISBN-13: 978-3939139188
10,90 €

Verschiedene Autoren nehmen den Leser in “Von Feuer und Dampf” mit auf eine steampunkige Reise durch Deutschland und Österreich des Jahres 1899.

Wer sich in den beiden Ländern ein wenig auskennt, kann schon anhand des Covers erkennen, wohin den Leser die Reise führen wird. Der Großteil des Covers wird zwar – passend zum Inhalt des Buches – von einer riesigen dampfbetriebenen Maschine eingenommen, im Hintergrund lassen sich allerdings einige bekannte Sehenswürdigkeiten erkennen: Den Turm des Hamburger Rathauses, das Brandenburger Tor, das Wiener Riesenrad und die Bayrische Staatsoper. Treffender hätte das Cover damit wohl nicht gestaltet werden können.

Die Reise durch diese Orte beginnt (wie in den meisten Büchern) mit dem Prolog – dieser hier ist allerdings eine Geschichte für sich, der Anfang der lose miteinander verknüpften Kurzgeschichten, die entweder über Ereignisse, Figuren oder Orte miteinander verbunden sind, manchmal sogar durch alle drei. Gerade diese Verbindungen zwischen den Geschichten machen den Reiz des Buches aus, gemeinsam zeichnen die Autoren ein stimmiges Bild eines steampunkigen Großdeutschlands.

Geschichten von guten Absichten und bösen Enden, von Ermittlungen und Morden, Wünschen und Versprechungen, Zeitreisen, Maschinen, Maschinengegnern, Geheimnissen, Visionen, Zukunft und Vergangenheit. Kurze Blicke auf das Schicksal einzelner Menschen, das sich zum Guten oder Schlechten wendet – und im Hintergrund stets der Dampf und das Getöse der Maschinen. Die Welt im Wandel, die Zukunft ungewiss – zumindest in den meisten dieser Geschichten.

Gelesen ist das Buch im Nu, ist es doch schwer ein Ende zu finden, wenn die Geschichten trotz der verschiedenen Autoren nahtlos ineinander übergehen, den Leser eingerahmt von Prolog und Epilog über Berlin nach Wien, Hamburg und München führen. Im Gedächtnis bleiben die wenigsten der Erzählungen – sie sind mehr wie ein kurzer Blick aus einem Dampftaxi oder Zeppelin heraus. Eine Fahrt mit vielen Eindrücken, von denen jedoch die wenigsten länger in Erinnerung bleiben. Die Schicksale, von denen erzählt wird, sind keine weltbewegenden, und die Figuren meist zu flüchtig oder kurzlebig, um den Leser länger zu beschäftigen.

Was bleibt sind kurze Gedankenfetzen und Bilder von einer Welt, die von der unsrigen gar nicht so verschieden ist. Und mit dem Schließen des Buches hat man fast noch den Geruch von Kohlestaub und Dampf in der Nase – und damit hat die Welt “von Feuer und Dampf” beim Leser doch noch ihren Eindruck hinterlassen.

In diesem Buch ist es die Welt, die zu faszinieren weiß und den Leser für die Dauer des Ausflugs in ihren Bann schlägt. Die einzelnen Geschichten und Figuren für sich genommen sind nichts Besonderes, zusammen zeichnen sie allerdings das atmosphärische Bild einer Welt, die ich mit einer längeren und tiefergehenden Geschichte gerne noch einmal besuchen würde. Lust auf Steampunk macht die Anthologie allemal.

Published in: on August 13, 2014 at 12:30 nachmittags  Hinterlasse einen Kommentar  
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[Shelfie] Lieblingsbücherregal

Neue Bücher gab es diese Woche keine – und da ich gerade Staub gewischt habe dachte ich, dass das der ideale Zeitpunkt wäre, euch einen Blick in eines meiner Bücherregale werfen zu lassen: Mein Lieblingsbücherregal und der dazugehörige Lesesessel.

Lieblingsbücherregal

In der obersten Reihe findet ihr die komplette Reihe um “Das Schwert der Wahrheit” von Terrry Goodkind – meine persönliche Lieblingsfigur ist der große Zauberer Zeddicus Zu’l Zorander, der allein durch seine Worte und seine Ausstrahlung eine Situation vom Schlechten zum Guten wenden kann.

In der zweiten Reihe stehen alle meine Tamora Pierce Bücher, zum Teil sogar doppelt, da einige Bücher ob des vielen Lesens (ihre Bücher kann man einfach nicht oft genug lesen) schon fast zerfallen. Im Regal finden sich englische und deutsche Bücher, leider wurden bisher noch nicht alle übersetzt.

Darunter folgen meine Bücher von Anne McCaffrey, die mich schon frühzeitig mit ihrer Saga um die “Drachen von Pern” in den Bann gezogen hat. Meine Favoriten aus ihrer Feder sind allerdings die Geschichten um den Planet Petaybee, ein Planet mit eigenen Gedanken und Gefühlen – mir haben es allerdings vor allem die Bewohner angetan.

Die vierte Regalreihe gehört meinem Mann – ich kann die Bücher dort aber auch empfehlen (zumindest die, die ich bisher schon gelesen habe): Die kompletten Zamonien-Veröffentlichungen von Walter Moers (mein persönlicher Liebling ist “Die Stadt der träumenden Bücher”) und seine Sammlung von Trudi Canavans Romanen – ebenfalls teils in Deutsch, teils in Englisch.

In der Reihe darunter findet sich Marion Zimmer Bradleys Darkover-Reihe, die Saga um den Planeten Darkover von der unfreiwilligen Besiedlung bis zur Wiederentdeckung durch die Menschen. Die Welt macht dabei eine Entwicklung von hochentwickelter Technik (bei der Besiedlung) über die Entwicklung archaischer Gesellschaftstrukturen, bestimmt durch die telekinetische und telepathische Begabung einiger Menschen, bis hin zur Wiederentdeckung von einem menschlichen Raumfahrervolk und dem dadurch entstehenden Aufeinanderprallen zweier Kulturen. Ziemlich spannend, vom ersten bis zum letzten Band, auch wenn (oder vielleicht auch gerade weil) der Hintergrund von futuristisch bis hin zu mittelalterlich-fantastisch wechselt.

In der untersten Reihe findet sich ein Überbleibsel aus meiner Jugendzeit – die Saga um “Prinz Eisenherz”. Die Buchversion des Spiels “Risiko” (das einzige, was buchig ist, ist die Verpackung) trennt die Saga dann von ein paar “neueren” Büchern: Kristin Cashores Saga um “Die sieben Königreiche” und den bisher erschienen Romanen von Patrick Rothfuss Königsmörder-Chroniken – ich hoffe, ich kann bald noch ein paar mehr Bücher der Reihe dazustellen.

Neben den ganzen Büchern, die ich als Lieblingsbücher alle uneingeschränkt empfehlen kann, finden sich noch ein paar süße Leseratten (Lesezeichen, die der Autor Albert Knorr eigentlich für seine Bücher SACER SANGUIS entwickelt hat – und selbige auch für die artgerechte Haltung empfiehlt – ich halte sie also nicht ganz artgerecht, denke aber, dass ihnen meine Bücher auch schmecken werden) und jede Menge Pocket Dragons – die sammel ich fast genauso so gerne wie Bücher.

Published in: on August 10, 2014 at 12:30 nachmittags  Comments (2)  
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Verhext von Kevin Hearne

verhext Kevin Hearne
Verhext
Verlag: Klett-Cotta
362 Seiten
Taschenbuch
ISBN-10: 3608939326
ISBN-13: 978-3608939323
16,95 €

“Verhext” ist der zweite Teil der Chroniken des eisernen Druiden von Kevin Hearne, der nahtlos an seinen Vorgänger “Gehetzt” anschließt.

Auch grafisch passt das Buch zu seinem Vorgänger: Das Cover ziert ein mit einem Schwert bewaffneter, rothaariger junger Mann, der dem Leser von Band eins durchaus bekannt vorkommen sollte. Auf dem ausgestreckten linken Arm des Mannes kann man eine (Druiden-)Tätowierung erkennen. Der Hintergrund ist leuchtend gelb und wer genau hinschaut, sieht in der rechten Ecke die steil ansteigende Wand eines Berges. Mich hat es gleich überlegen lassen, in welche Situation es Atticus, der Held der Geschichte, diesmal verschlagen hat – und dann habe ich schleunigst mit dem Lesen angefangen.

Nachdem Atticus jahrhundertelang auf der Flucht vor Angus Og und seinen Schergen war könnte man meinen, dass er mit dessen Tod endlich seine Ruhe hat. Doch weit gefehlt: Als Bezwinger zweier Götter steht er nun mehr denn jeh’ im Mittelpunkt. Einige (Göttinnen) fürchten um ihre Machtposition und wollen sie mit Atticus Hilfe festigen, während andere hoffen, mit Atticus Unterstützung einen weiteren Gott ins Jenseits schicken zu können. Und die nächsten Probleme lassen auch nicht lange auf sich warten – zum Glück muss Atticus diesen zumindest nicht vollständig allein gegenüberstehen, auch wenn jede Hilfe ihren Preis hat.

Schon mit den Ersten Seiten des Buches schafft es Kevin Hearne, den Leser zu überraschen: Innerhalb kürzester Zeit bekommt es Atticus mit zwei leicht (oder noch weniger) bekleideten Göttinnen zu tun, die ziemlich eindeutige Absichten hegen. Die ersten Schwierigkeiten, die Atticus in Anbetracht der Situation allerdings ziemlich gut zu meistern versteht. Dem freundlichen Spott der alten irischen Witwe aus der Nachbarschaft hat er allerdings nicht viel entgegenzusetzen, als er quasi nackt in ihrem Vorgarten auftaucht (druidische Verwandlungskünste haben durchaus ihre Nachteile). Tatsächlich ist es gerade die Frauenwelt, die Atticus in diesem Band gehörig zusetzt: Friedensverhandlungen mit einem Hexenzirkel, ein weiterer Hexenzirkel der ebenen jenen (nebst Atticus) vernichten möchte, eine gutaussehende Schülerin, fanatische Bacchusanhängerinnen, die die Stadt in Orgien-Stimmung versetzen und eine uralte Hexe, die auf ihr Karma bedacht einen hohen Preis für ihre Unterstützung fordert.

Aber auch Atticus männlichen Freunde (und Bekannte) sind – abgesehen vom Wolfshund Oberon – aktuell nicht gerade einfach zu handhaben: Sein vampirischer Anwalt hat nicht vor mit Atticus zu reden, bis dieser einwilligt, ihm im Kampf gegen den Donnergott Thor beizustehen, Coyote ist der Meinung, dass es Atticus Aufgabe ist, die Dämonen, die ihn jagen zu vernichten und damit die einheimische Bevölkerung zu schützen, der nervige Nachbar von gegenüber gibt noch immer keine Ruhe (ein Blick in seine Garage könnte Atticus dafür allerdings fast entschädigen) und auch die Polizei hat Atticus noch immer im Blick – da hilft auch keine Versicherung, dass die Pornos, die die weibliche Polizistin in seiner DVD-Sammlung finden könnte, ganz sicher nicht von ihm seien.

Ein Haufen Probleme also, die Kevin Hearne, dem Leser gewohnt humorvoll darstellt. Aber auch Spannung und Action kommen in diesem Band nicht zu kurz. Tatsächlich kommen neben der fast schon erwarteten Magie auch eine Panzerfaust und ein paar Granaten zum Einsatz – es bleibt also bei der verdammt guten Kombination aus Magie und Technik, Humor und Schlagfertigkeit (im doppelten Sinne), Spannung – und jeder Menge Ausflüge in die verschiedensten Mythologien.

Mir hat das Buch genauso gut gefallen wie sein Vorgänger – und ich bin schon unglaublich gespannt auf die Fortsetzung. Eine deutsche Übersetzung ist zwar noch nicht in Sicht, im englischen warten allerdings schon die nächsten fünf Bände darauf, von mir gelesen zu werden – und lange müssen sie darauf ganz sicher nicht warten.

Hier geht es direkt zur Leseprobe, die Rezension von Band eins findet ihr hier.

Published in: on August 8, 2014 at 12:30 nachmittags  Comments (2)  
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Dunkellicht von Martin Ulmer

dunkellicht Martin Ulmer
Dunkellicht
Verlag: Papierverzierer
432 Seiten
Taschenbuch
ISBN-10: 3944544617
ISBN-13: 978-3944544618
14,95 €

Das Cover des Buches zeigt einen Mann, der zur Hälfte schwarz und zur Hälfte weiß ist. Bewaffnet mit Pistole und Schwert springt er dem Betrachter entgegen. Im Hintergrund kann man die Silhouette einer Großstadt erkennen. Und interessantes Cover, das ebenso wie der Mann in Schwarz und Weiß gehalten ist – und irgendwie düster wirkt. Obwohl die Szene (und die Figur) im Buch so nicht vorkommt, ist sie ziemlich treffend – und hat zumindest mich neugierig auf den Inhalt gemacht. Etwas, was man vom Klappentext nicht gerade behaupten kann: Der Zeitungsartikel zu dem Geschehen im Buch ist viel zu trocken, um meine Lust auf die Geschichte zu schüren – zum Glück habe ich vorher einen Blick ins Buch geworfen.

Schon seit Jahrhunderten kämpfen die Bruderschaften des Lichts und der Dunkelheit gegeneinander – doch nun droht beiden die Auslöschung: Auf beiden Seiten verschwinden immer mehr Ordensbrüder – einzig Johannes Sturm von der Bruderschaft des Lichts und Antoine Chevallier aus den Reihen des Ordens der Dunkelheit sind dem mysteriösen Gegner bisher entkommen. Unterstützt von der geheimnisvollen Ella und einem wissensdurstigen Magier versuchen die eigentlich verfeindeten Ordensbrüder, den Gegner zu enttarnen und aufzuhalten.

Trotz seiner fantastischen Elemente liest sich “Dunkellicht” wie ein Thriller: Zwei verfeindete uralte Bruderschaften, die plötzlich von einer dritten Macht aufgerieben wird, zwei Kämpfer der verfeindeten Seiten, die notgedrungen zusammenarbeiten müssen – und auf der Flucht vor schwer bewaffneten Feinden so manchen Kampf zu bestreiten haben ohne zu wissen, warum sie eigentlich gejagt werden. Damit gilt es nicht nur einfach zu überleben, sondern auch die Ursache für das Geschehen herauszufinden.

Als Leser ist man im Vorteil, da Martin Ulmer einige Kapitel aus der Sicht der dritten Partei beschreibt – des Rätsels Lösung ist man damit leider auch nicht viel näher als die zwei Ordensbrüder. Man kann sich allerdings ein deutlich besseres Bild von den Gegnern machen und frühzeitig erkennen, dass ihre Motive weit mehr als bloße Mordlust umfassen – tatsächlich scheinen sie einen größeren Plan zu verfolgen. Und die Mittel, die sie dafür aufbieten, können sich sehen lassen: Neben dem Einsatz von Söldnertruppen ist auch der Zugriff auf Bundeswehreigentum durchaus üblich. Damit kann man sich als Leser auf einige Feuergefechte und Explosionen gefasst machen.

Zum Glück sind auch die zwei Ordensbrüder nicht gerade unbedarft: Auch wenn Antoine Chevallier sich eher mit Forschung als mit Feldeinsätzen auskennt, hat er die gleichen Möglichkeiten wie jeder andere des Ordens. Johannes Sturm hingegen kann als Krieger des Lichts sowohl seine kämpferischen als auch seine mystischen Fähigkeiten einsetzen und ist damit allein mindestens ebenso gefährlich wie eine ganze Söldnertruppe. Und ihre Begleitungen scheinen durchaus auch an zwielichten Orten und mit zwielichtigen Gestalten zu verkehren – ihre Kontakte können sich jedenfalls sehen lassen und retten die Truppe damit einige Male vor ihren Verfolgern.

Die Beschaffung von Informationen läuft in dieser Geschichte allerdings anders als in den üblich Thrillern – neben alten Büchern kommen auch fantastische (beziehungsweise mystische) Mittel zum Einsatz: Die Beschwörung von Engeln oder Behütern (je nach Bruderschaft) oder von längst Verstorbenen (hier tritt der wissensdurstige Magier in Aktion). Sehr freigiebig mit Auskünften ist jedoch niemand – und jede Beschwörung hat ihren Preis; einige dieser Preise wollte niemand freiwillig zahlen.

Mit jeder dieser Informationen wird der Hintergrund klarer – und alt Bekanntes unsicher. Letztendlich sind die Motive aller Parteien ziemlich schlüssig – wenn auch einige recht überraschend. Und spätestens mit dem Ende ist alles klar – einschließlich dem, was zu tun ist. Wirklich gut geht es allerdings für die wenigsten der Protagonisten aus. Und mit dem letzten Kapitel wird klar, dass auch damit diese Geschichte längst nicht vorbei ist.

Trotz Titel und Cover hat “Dunkellicht” weit mehr zu bieten als Schwarz- und Weißtöne, allen voran einiges an Action und Geheimnisse – und beide Arten verstehen es, beim Leser Spannung zu erzeugen. Magie (wenn man es denn so nennen mag) spielt allerdings eine eher untergeordnete Rolle, sie ist – ebenso wie die Stadt Dortmund, in der die Geschichte spielt (und einige Leser vermutlich gerade deswegen einen Blick ins Buch werfen lässt) einfach nur eine kleine Facette der Geschichte. Für mich ist “Dunkellicht” damit eindeutig eher Thriller als Mystery oder Fantasy. Allerdings ein Thriller, der es versteht, den Leser in den Bann zu ziehen – und zu halten, zumindest wenn man auf Action, Spannung und Geheimnisse steht – und wer tut das nicht?

Published in: on August 6, 2014 at 12:30 nachmittags  Hinterlasse einen Kommentar  
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[Briefkastenfüllungen] KW31

Diese Woche sind schon allein die Umschläge erwähnenswert, in denen die Bücher diese Woche bei mir eingetroffen sind.

Die Forderung auf dem Briefumschlag der Mayerschen gedenke ich jedenfalls gleich umzusetzen:

lestbuecher

Der zweite Briefumschlag, der zumindest kurz erwähnt werden sollte, kam von Nil (Normal-ist-langweilig) von Books and Cats. Nil hat getreu seines Mottos die Anschrift auf die Rückseite und den Absender auf der Vorderseite geschrieben – was bei mir zu einem Schmunzeln und bei der Post vermutlich zu etwas Verwirrung geführt hat – zumindest hat das Buch eine kleine Weile gebraucht, bis es da war.

Das dritte Buch kam allerdings völlig unspektakulär in einem ganz normalen Luftpolsterumschlag.

Und hier ist der Inhalt der Umschläge:

briefkastenfuellungenkw31

Ich bin gerade mit “Dunkellicht” gestartet – die Rezension sollte es dann im Laufe der nächsten Woche geben.

Published in: on August 3, 2014 at 12:00 nachmittags  Hinterlasse einen Kommentar  
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Licht und Dunkelheit von Kerstin Rachfahl

lichtunddunkelheit Kerstin Rachfahl
Licht und Dunkelheit
469 Seiten
E-Book
ASIN: B00F4TQNS0
3,99 €

Auf den ersten Blick erkennt man auf dem Cover einen von Mondlicht beschienen See. Ein Bild, über das sich zwei Schleier – einer in blau, einer in orange – ziehen. Schaut man genauer hin, kann man in der linken unteren Ecke des Covers eine Bogenschützin erkennen, die mit gespanntem Bogen am Ufer eines Flusses kniet. Ein stimmungsvolles Cover, das es tatsächlich schafft, ein wenig von der Atmosphäre des Buches einzufangen – und Bezug zur Geschichte hat.

Die Braut des Herrschers von Forran zu sein bedeutet mittlerweile den sicheren Tod – viele Frauen starben, nachdem sie ihm nicht innerhalb eines Jahres die Fruchtbarkeit ihres Bundes beweisen konnten. Nun steht Lady Smira vor dem Bund mit dem Herrscher. Alle Hoffnung ruht jedoch auf ihrer Cousine Levarda, deren Wissen Lady Smiras Erfolg sicherstellen und damit beide vor dem Tod durch den Henker retten soll.

Die Welt, in der Levarda und Lady Smira leben, ist eine mittelalterliche – mit Burgen, Rittern, Lords und Ladys. Kerstin Rachfahl hat ihr allerdings auch eine gute Portion Magie mitgegeben – auch wenn diese anfangs nur im Hintergrund mitschwingt. Die Rolle der Frau ist ebenfalls ziemlich mittelalterlich – wenn man von Mintra, dem Land, aus dem Levarda stammt, absieht. In Mintra ist die Rollenverteilung umgekehrt, was Levarda schon das Leben auf der Burg ihrer Tante, der Mutter von Lady Smira, recht schwer macht, prallen für sie doch zwei Welten aufeinander. Im Gegensatz zu den Menschen, die sie umgeben, hat sie ihre Rolle jedoch freiwillig gewählt. Ihr Ziel ist es, etwas zu verändern – und wenn es “nur” der fast schon feststehende Tod der hohen Gemahlin des Herrschers von Forran ist.

Auf ihre Weise verändert Levarda jedoch weit mehr. Schon durch ihre Art bringt sie ihre Umgebung in Aufruhr – egal ob es nun Empörung oder Bewunderung ist, die sie hervorruft. Bei mir als Leser eher letzteres, ist Levarda doch eine Heldin, wie sie im Buch steht: Einfühlsam und hilfsbereit, gleichzeitig jedoch mutig und stark – und vor allem freiheitsliebend. Eine Tatsache, die immer wieder für Verwunderung – meistens aber auch Bewunderung – bei den Menschen in Levardas Umgebung sorgt. Sie ist vielleicht etwas zu perfekt, aber so sympathisch, dass man ihr das gerne verzeiht.

Fast ebenso perfekt, allerdings deutlich härter ist die männliche Hauptperson der Geschichte, Lord Otis. Ein Mann, der das Herz vieler Frauen erobert hat, sich aber keiner öffnet. Ein Mann mit der Aufgabe, seinen Herrscher zu beschützen, eine Aufgabe, die er über alles stellt. Außerdem ein Mann, der es gewohnt ist zu befehlen – abgesehen vom Herrscher selbst gibt es keinen, der ihm etwas zu sagen hat.

Mit ihm und Levarda treffen zwei Welten aufeinander – etwas, das nicht immer schlecht sein muss. So ist ihr erster Zusammenstoß zwar recht unkonventionell, aber lebensrettend für Lord Otis Pferd. Und auch, wenn es immer wieder kracht – und man kann die Ursache beileibe nicht nur bei einer Person suchen – haben die meisten der Zusammenstöße ein gutes Ende. Und so wird aus Verwunderung Akzeptanz – und Levarda schafft, was sie sich vorgenommen hat: Veränderung.

Obwohl die Ursache für Levardas Reise nach Forran ihre Cousine und deren Bund mit dem Herrscher von Forran ist – und ihre Aufgabe, dem Bund zum Erfolg zu führen – ist es die Verbindung zwischen ihr und Lord Otis, die mich in den Bann geschlagen hat. Die Geschichte zweier Menschen aus verschiedenen Welten, die sich langsam näher kommen, verstehen – und letztendlich lieben lernen. Ich habe mich beim Lesen tatsächlich in der Geschichte verloren, an Levardas Seite Forran und Lord Otis kennen und lieben gelernt – und mit Lord Otis so manches Mal um Levarda gebangt.

Der Plot – und selbst die Magie – waren für mich da fast nur Beiwerk. Allerdings ein Beiwerk, das seinesgleichen sucht. Denn auch, wenn sich der Leser auf Lord Otis und Levarda fokussiert, ist die Umgebung und die Welt durch die sie reisen stets präsent. Selbst die Figuren, mit denen sie agieren – und ebenso in den Bann ziehen wie den Leser – wirken lebendig, ihre Motive nachvollziehbar. Lord Otis und Levarda sind zwar der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte, der Plot handelt allerdings vom Geschlecht des Herrschers von Forran und damit von Intrigen, Machtkämpfen, Mord und Tod. Und auch, wenn die Liebesgeschichte dominiert ist sie durchgängig mit eben diesem Plot verknüpft.

Ich habe selten eine so gefühlvolle und für den Leser spürbare Liebesgeschichte gelesen – und “Licht und Dunkelheit” ist vor allem das. Die Welt, in der Kerstin Rachfahl ihre Geschichte spielen lässt, der fantastische Hintergrund und die Magie (nicht nur zwischen den Protagonisten) machen sie noch stimmungsvoller, während der Plot für die nötige Spannung sorgt. Damit ist „Licht und Dunkelheit“ eine Geschichte, die nicht nur romantisch veranlagte Leser in ihren Bann ziehen wird.

Die ersten drei Kapitel findet sich als Leseprobe direkt auf der Homepage der Autorin, entweder als mobi oder als epub.

Published in: on August 2, 2014 at 9:00 vormittags  Hinterlasse einen Kommentar  
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Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra von Robin Sloan

Die sonderbare Buchhandlung des Mr Penumbra von Robin Sloan Robin Sloan
Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra
Verlag: Karl Blessing
352 Seiten
Hardcover
ISBN-10: 3896674803
ISBN-13: 978-3896674807
19,99 €

Schon das Cover des Buches sollte das Herz eines jeden Buchliebhabers höher schlagen lassen: Es wird von einem riesigen Bücherregal eingenommen, das fast vollständig mit alten Büchern gefüllt ist – nur Buchtitel, Autor und Verlagsname sowie ein alter Computer (mit Diskettenlaufwerk) haben sich ihr eigenes Plätzchen im Regal gesichert.

Nachdem der Webdesigner Clay Jannon weder im Netz noch in den Zeitungen mit seiner Suche nach einem Job erfolgreich war, schaut er sich anderweitig um und landet in der “sonderbaren Buchhandlung des Mr. Penumbra”. Eine kleine Buchhandlung, die bis an die Decke mit alten Büchern gefüllt ist – aber von erstaunlich wenig Käufern frequentiert wird. Tatsächlich scheinen die Stammkunden die Bücher aus dem Laden nur auszuleihen. Ein merkwürdiges Verhalten, dessen Erforschung Clay auf die Spuren eines uralten Geheimnisses führt.

Mich hat Robin Sloan schon mit dem ersten Satz in den Bann seiner Geschichte gezogen, beginnt sie doch auf einer schwankenden Leiter, auf der sich die Hauptperson der Geschichte einem Buch nähert. Die Hauptperson selbst ist eher unspektakulär und ziemlich normal – ganz im Gegensatz zu den Charakteren, die sie umgeben: Sein bester Freund aus Schulzeiten, Leseratte, Rollenspieler und nun Besitzer einer erfolgreichen Softwarefirma, Neel aka Nilric Quarter-Blood; die über eine von Clay geschaltete Werbeanzeige in den Laden gelockte Googlerin Kate, die einen Posten in der Reihe der Projektmanager (PM) von Google anstrebt; und natürlich der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte: Mr. Penumbra und seine seltsame Buchhandlung – wobei ich persönlich eher die Leute, die tagtäglich ein- und ausgehen als seltsam beschreiben würde.

Was die Geschichte vorantreibt sind Neugier und der Durst nach Wissen – Antriebe, die die Menschheit vermutlich schon einige Male vorwärts gebracht haben. Das Geheimnis dieses Buches stammt allerdings aus vergangenen Zeiten – ebenso wie die Methoden, mit denen der Orden der ungebrochenen Buchrücken schon jahrhundertelang versucht, selbiges zu entschlüsseln. Kein Wunder, dass der Einsatz eines Computers dort zu Empörung führt, während manch ein moderner Mensch sich fragt, warum sie darauf verzichten, könnte sich das Problem doch innerhalb eines Vormittages lösen lassen (ganz so einfach ist es natürlich nicht).

Um ans Ziel zu kommen ist nämlich mehr als ein bloßer Entschlüsselungsalgorithmus von Nöten. Kein Wunder, führt doch schon der Weg zum Ziel zu heftigen Diskussionen zwischen Konservativen und Modernen – der Gemeinschaft der Ungebrochenen Buchrücken und der Firma Google. Und zwischen den Fronten steht klein und doch nicht zu übersehen Mr. Penumbra und sein kleiner Buchladen – einer der wenigen Orte, an dem sowohl Modernes als auch Altes gefunden werden kann.

Des Rätsels Lösung offenbart sich erst zum Schluss – und wie das Leben häufig spielt, ist auch diesmal die Lösung so simpel wie einleuchtend. Etwas, das man sowohl im Modernen als auch im Alten finden kann – oder zwischen dem Einband eines guten Buches.

Staubige Bücher gefüllt mit unlesbaren Wörtern, ein Geheimbund auf der Suche nach einem uralten Geheimnis und ein Unbedarfter, der zufällig mitten in diese Suche hineinplatzt – eine Mischung, die eine abenteuerliche, spannende und vielleicht sogar fantastische Reise verspricht. Diese Reise ist jedoch anders, als man anfangs denkt – eine Tatsache, die verwundert, aber nicht weniger zu begeistern versteht. “Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra” ist eine philosophische Mischung aus Historie und Moderne, E-Reader und gebundenem Buch, uraltem Geheimbund und Google. Eine Mischung so seltsam wie die titelgebende Buchhandlung und mindestens genauso fesselnd, wie es eine alte staubige Buchhandlung für Leseratten ist – und so ist auch die Spannung die, die buchstöbernde Leseratten auf Büchermärkten oder in Antiquariaten erwartet. Böse Buben, Schwertkampfduelle oder Schießereien findet man in dieser Geschichte höchstens in den Büchern, die Mr. Penumbra in seinem Laden verkauft.

Vielleicht muss man ein bisschen seltsam sein, um die Geschichte zu mögen: Bücher lieben; mit Freunden, Würfel und Papier in fremde Welten abtauchen oder in Verschlüsselungsalgorithmen oder Programmiersprachen versinken können. Ich bin mir sicher, dass Robin Sloan die Geschichte für derart “seltsame” Leute geschrieben hat – und die werden sie (wie ich) sicher mögen.

Hier könnt ihr selbst einen Blick in Mr. Penumbras Buchhandlung werfen – und anschließend vielleicht auch noch ein weniger länger dort verbleiben.

Published in: on Juli 30, 2014 at 12:30 nachmittags  Hinterlasse einen Kommentar  
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