Briefkastenfüllungen KW38: Post aus Libropolis – Teil 2

Wer mir bei Facebook folgt, hat es vermutlich schon gesehen: Diese Woche habe ich ganz besondere Post bekommen, ein Überraschungspäckchen von Fischer Verlag.

ueberraschungspost

Darin enthalten war die offizielle Bestätigung, ein Bibliomant zu sein, und dazu alles, was der Leserherz rund um “Die Seiten der Welt” begehren könnte: Die Schuberedition des Buches, ein “Die Seiten der Welt”-Notizbuch, das Hörbuch und eine Autogrammkarte von Kai Meyer – alles von ihm persönlich signiert :-).

bibliomant

Ich bin immer noch am Bewundern…

P.S.: Wer das Buch noch nicht sein eigen nennt, kann bei Zeilensprung – Literatur erleben vorbeischauen. Dort besteht die Möglichkeit, eines von zwei signierten Exemplare des Buches zu gewinnen.

Published in: on September 21, 2014 at 10:00 vormittags  Comments (5)  
Tags: ,

[Aufgestöbert] Schwarzwald-Fantasy

Immer wieder stößt man auf diversen Blogs auf die unterschiedlichsten Neuerscheinungen, die dem Blogger oder der Bloggerin ins Auge gefallen sind. Aber nicht immer sind es die Neuerscheinungen, die interessant sind (auch wenn sich dort durchaus immer wieder einige Bücher für die Wunschliste finden lassen), manchmal findet man die Schätze in den staubigen Winkeln alter Antiquariate, in einer Bücherkiste auf dem Flohmarkt oder in den Bücherregalen einer Freundin.

Deswegen habe ich beschlossen, unter “Aufgestöbert” Bücher zu posten, die mir ins Auge gefallen sind. Das können durchaus Neuerscheinungen sein, aber eben auch ältere Bücher, die mir aus dem ein oder anderen Grund interessant erscheinen.

Beginnen möchte ich mit diesem hier:

bloodred Mercedes Lackey
Blood Red
Verlag: Titan Publishing Group
400 Seiten
Taschenbuch
ISBN-10: 1783292784
ISBN-13: 978-1783292783
9,49 €

Mir ist das Buch aus zwei Gründen ins Auge gefallen: Zum Einen, weil ich die Autorin Mercedes Lackey mag, zum anderen, weil die Geschichte im Schwarzwald (“the ancient Black Forest of Germany”) spielt. Eine fantastische Version der Rotkäppchengeschichte, mit Magiern, Werwölfen und einer mutigen Heldin – zumindest wenn man dem Klappentext Glauben schenken mag ;-).

Published in: on September 20, 2014 at 9:00 vormittags  Hinterlasse einen Kommentar  
Tags: , , , ,

Das Lied des Blutes von Anthony Ryan

1266_01_SU_Ryan_LiedDesBlutes.indd Anthony Ryan
Das Lied des Blutes
Verlag: Klett-Cotta
775 Seiten
Hardcover
ISBN-10: 3608939253
ISBN-13: 978-3608939255
24,95 €

Schon das Cover des Buches lässt die Geschichte eines Schwertkämpfers vermuten, zeigt es doch den von zwei Händen umfassten Knauf eines Schwertes. Von der Person die das Schwert umfasst kann man nicht viel erkennen, ihre Kleidung lässt jedoch vermuten, dass es sich um einen Ritter oder Edelmann handelt, vermutlich um eben jenen Schwertkämpfer, dessen Geschichte Anthony Ryan im Buch erzählt.

Es soll die letzte Reise des Hoffnungstöters sein, ein Duell, bei dem er sein Leben lassen soll. Und Lord Vernies, der Geschichtsschreiber des Kaiserreiches, soll diesem denkwürdigen Tag beiwohnen. Ein Schiff soll den gefangenen Ordensbruder ans Ziel dieser Reise bringen und Lord Vernies ihn begleiten. Und obwohl Lord Vernies den Hoffnungstöter, Vaelin Al Sorna, hasst, kann er sich dessen Geschichte nicht entziehen.

Es ist ein fast schon klassischer Einstieg, mit dem Anthony Ryan beginnt. Eine Rahmenhandlung, die den Held der Geschichte zurück in seine Vergangenheit führt – nur dass der Erzähler sich noch in der Blüte seiner Jahre befindet und seine Geschichte nicht etwa den Enkeln oder Freunden erzählt, sondern einem Mann, der ihn hasst. Und ebenso wie Vaelin diesen Mann mit seiner Geschichte in den Bann zieht, zieht der Autor den Leser in seinen Bann.

Getragen von den Worten Vaelins selbst wird man an die Seite eines Jungen geführt, dessen Vater ihn ohne Erklärung im Haus des sechsten Ordens zurück lässt. Zu einer Ausbildung, die mehr als einen Jungen den Tod finden lässt und die übrigen fester zusammenschweißt, als es Blutbande je könnten. Bande, die sie und den Leser durch das ganze Buch hindurch begleiten und jeden der Jungen einen kleinen Platz im Herz des Lesers sichern. Denn ohne seine (Ordens-)Brüder wäre Vaelin sicherlich nicht der, der er heute ist.

Schon die Ausbildung der jungen Krieger ist hart und vom Tod überschattet, dennoch bewahrt sich Vaelin stets sein Mitgefühl und seine Ideale – auch wenn er ihnen nicht immer treu sein kann. Es sind allerdings nicht nur Kampf und Tod, sondern auch Intrigen und Machtgier, die den Lauf dieser Geschichte bestimmen. Und während Vaelin noch versucht die Hintergründe zu begreifen, schieben ihn die Mächtigen wie eine Spielfigur über das Feld.

“Das Lied des Blutes” ist damit weit mehr als eine Geschichte von Blut, Tod und Hass. Auch weit mehr als die Geschichte einer einzelnen Figur. Freundschaft, Ehre, Barmherzigkeit und Güte haben in ihr ebenso einen Platz wie jeder der sechs Orden des Reiches. Tatsächlich ist da sogar noch mehr. Etwas, das der Autor gut unter der Struktur seiner Welt verborgen hat: In der Geschichte des Glaubens von Vaelins Volk, in den Grundlagen der sechs Orden, die den Glauben auf ihre Art bewachen (der Weg des Kriegers ist nur einer davon), aber auch in der Geschichte der Ungläubigen, den Anhängern der dunklen Gabe und in den Märchen, die darüber erzählt werden.

Nichtsdestotrotz ist es Vaelins Geschichte. Und mit jedem Abschnitt seines Lebens, den der Lord Vernies erzählt, beginnt man zu ahnen, wie Vaelin dorthin kam, wo er zu Beginn des Buches ist. Denn auch wenn Vaelin weit über sein Land hinaus bekannt ist, ist er doch der Hoffnungstöter, der mehr als einem Mann den Tod brachte. Und wer den Tod seines Liebsten bedauert, wird sich nicht mit den Idealen des Mörders trösten können. Und so wird Vaelin zwar vielerorts Respekt entgegengebracht, der Hass auf ihn wird dadurch jedoch höchstens gemindert (bei manchen Menschen nicht einmal das). Vaelin selbst kann das weit besser verstehen als der Leser, sieht er sich doch selbst trotz all seiner Ideale und Moralvorstellungen als “Mörder” an. Diejenigen, die ihn schätzen und lieben, wissen es weitaus besser.

Es ist eine vielschichtige Geschichte, die Anthony Ryan mit dem “Lied des Blutes” erzählt. Eine Geschichte vom Aufstieg eines Kriegers, die mehr zu bieten hat als Kämpfe und Tod. Eine Geschichte über Kameradschaft und Glaube, ja sogar Liebe – und das, obwohl diese den Ordensbrüdern untersagt ist. Es ist eine Geschichte die mich, einmal in den Bann geschlagen, nicht losgelassen hat, bis ich die letzte Seite des Buches gelesen hatte. Und selbst damit hat mich Vaelins Geschichte noch nicht vollends aus ihren Bann entlassen. Das Ende ist zwar absolut stimmig und passend (eines Kriegers würdig) und tatsächlich sogar ziemlich abgeschlossen, es ist aber auch offen genug, um den Leser über weitere Kapitel nachdenken zu lassen – zum Glück tut dies auch der Autor, sodass man hoffen kann, bald mehr vom “Lied des Blutes” zu lesen.

Den Anfang findet ihr hier.

Published in: on September 19, 2014 at 12:30 nachmittags  Comments (2)  
Tags: , ,

[Fantastische Orte] Festival Mediaval in Selb

Keine Ahnung, ob ein Festival ein Ort ist, Selb ist jedenfalls einer und das Festival Mediaval, das einmal im Jahr dort statt findet, zumindest eine Erwähnung wert.

Es ist eine Mischung aus Festival und Mittelaltermarkt, auf dem durchaus auch das ein oder andere fantastische zu finden ist, ein feuerspeiender Drache zum Beispiel.

festival_drache

Außerdem verschiedene Gaukler wie Bauchtänzerin, Feuerspucker und natürlich jede Menge Händler, bei denen man schon die ein oder anderen Schmuckstücke entdecken kann: Drachen zum Beispiel :-).

Als Festival war das Event natürlich trotz der ganzen fantastischen und mittelalterlichen Gestalten, die sich dort rumtrieben, auch der Musik gewidmet. Und auch wenn ich kein typischer Festivalbesucher bin (das hier war mein erstes Festival) habe ich tatsächlich auch ein paar Bands gefunden, die mir gefallen haben. Und wenig überraschend kommen meine Lieblinge von den britischen Inseln:

Die einen eher ruhig und romantisch (je nach Lied) …

… die anderen laut, rockig mit Liedern, die in anderen Versionen den meisten sicher bekannt sind …

Vielleicht werde ich mich tatsächlich noch mal nach Selb wagen und es war sicher nicht der letzte Mittelaltermarkt und auch nicht das letzte Festival, auf dem ich mich herumtreiben werde.

Published in: on September 17, 2014 at 12:30 nachmittags  Hinterlasse einen Kommentar  
Tags: , , , ,

[Briefkastenfüllungen] KW37

Mit leichter Verspätung (ich war am Wochenende unterwegs) gibt es jetzt die Briefkastenfüllungen der letzten Woche:

briefkastenfuellungkw36

“Das Lied des Blutes” ist über Vorablesen bei mir eingezogen – und längst verschlungen (die Rezension gibt es am Mittwoch Freitag, ich muss vor der Rezension noch einen anderen Artikel posten). “Flammenwüste” kam als Rezensionsexemplar von FictionFantasy und wird vermutlich als nächstes gelesen. “Fantastische Kreaturen” habe ich bei Tauschgnom ertauschen können, es sind einige bekannte Autoren darin zu finden – und ich ziemlich gespannt auf ihre Schöpfungen.

Published in: on September 15, 2014 at 6:00 nachmittags  Hinterlasse einen Kommentar  
Tags: , ,

Die Frauen von Nell Gwynne’s von Kage Baker

diefrauenvonnellgwynnes Kage Baker
Die Frauen von Nell Gwynne’s
Verlag: Feder und Schwert
160 Seiten
Taschenbuch
ISBN-10: 3867620741
ISBN-13: 978-3867620741
9,95 €

Dass es sich bei den “Die Frauen von Nell Gwynne’s” um einen Steampunk-Roman handelt, kann man schon auf dem ersten Blick erkennen, auch wenn keine Zahnräder oder ähnliches auf dem Cover zu finden sind: Die Kleidung der auf dem Cover befindlichen Frau, aber vor allem die dunkle Gestalt im Hintergrund wirken doch recht steampunkig.

Was passiert einer jungen Frau aus gutem Hause, wenn sie sich nach dem gewaltsamen Tod ihres Vaters allein durch eine feindliche Umgebung schlagen muss? Das Überleben ist das eine, die Rückkehr in alte Gewohnheiten undenkbar. Aber Lady Beatrice hätte es schlimmer treffen können: Ein alter Bekannter vermittelt sie an eine Organisation, die den Geheimnisträgern unterschiedlichster Schichten auf ihre Art ihre Geheimnisse entlockt.

Das Schicksal der Lady Beatrice ist hart, auch wenn die Autorin in ihrer Erzählung definitiv nicht die mitfühlende Ader des Lesers anschlägt. Tatsächlich beschreibt sie sowohl Kriegsgräueltaten als auch Hurerei (auf diese Art schaffen es die Frauen, den Männern ihre Geheimnisse zu entlocken) sehr unpersönlich zu schildern, sodass tragische Ereignisse hier einfach nur wie Fakten wirken. Nichtsdestotrotz hat mich die Geschichte der wohlherzogenen Lady, die zur gefallenen Frau wird und dann in der Organisation eine neue Heimat findet, in ihren Bann gezogen. Etwas, das bei einer detaillierten Schilderung ihres Schicksals vielleicht nicht der Fall gewesen wäre.

Auf den wenigen Seiten bleibt Kage Baker nicht viel Zeit, die Figuren und ihre Umgebung bis ins kleinste Detail auszuarbeiten. Dennoch hat man trotz der eher faktischen Erzwählweise nicht das Gefühl, von gesichtslosen Figuren umgeben zu sein. Tatsächlich schafft es die Autorin immer wieder, Feinheiten einzubringen, die die Geschichte mit einem steampunkigen Charme versehen. Kleinigkeiten wie das verlorene Augenlicht der Leiterin der Organisation, Mrs. Corvey, oder die kleinen Erfindungen, die das Leben der Agentinnen erleichten, lassen im Kopf des Lesers wie kleine Spotlights Bilder von wichtigen Figuren und der Umgebung, in der sie unterwegs sind, entstehen.

Der Plot könnte einem altem Spionageroman entnommen sein, die Szenerie passt in jede beliebige Steampunkwelt, trotzdem versteht es Kage Bake zu punkten: Mit einer sympathischen Heldin, kleinen steampunkigen Accessoires und einem schlussendlich doch recht überraschenden Ende.

Vom Umfang her hätte “Die Frauen von Nell Gwynne’s” eher in eine Steampunkanthologie als in ein eigenes Buch gepasst. Das macht sie jedoch nicht minder lesenswert. Mir hat der – zugegeben recht kurze – Ausflug in Kage Bakers Geschichte jedenfall gefallen, ich könnte mir durchaus vorstellen, ein weiteres Abenteuer an der Seite ihrer Mädchen zu erlesen.

Published in: on September 12, 2014 at 12:30 nachmittags  Comments (2)  
Tags: , ,

Missverstandene Monster von Ingrid Pointecker (Hrsg.)

missverstandenemonster Ingrid Pointecker
Missverstandene Monster
Verlag ohneohren
207 Seiten
E-Book
ASIN: B00N7CFSDC
4,99 €

Ich muss gestehen, dass mich schon der Titel der Anthologie zum Schmunzeln gebracht hat – und das kleine Monsterchen auf dem Cover sieht tatsächlich eher bemitleidenswert als gruselig oder gar monsterlich aus: Winzig klein, mit der Leine eines zerstörten Luftballons in den Klauen, dazu der starre Blick aus dem roten und gelben Auge. Nicht gerade zum Knuddeln, aber auch ganz sicher nicht zum Davonlaufen, im Gegenteil: Es verleitet den Betrachter dazu, das Buch aufzuschlagen und mehr über dieses und die anderen missverstandenen Monster zu erfahren.

Dazu bekommt man auch sehr schnell die Gelegenheit, denn in ihrem “Protestbrief” an Herrn König (Ludwig der VII., König von Frankreich), nimmt die Drachin Tarasque kein Blatt vor dem Mund und zählt jedes der unlängst passierten “Missverständnisse” auf – bevor sie sehr desillusioniert das Land verlässt.

Danach geht es über kleine und niedliche Monsterchen (je nach Gemütsfassung), Todesfeen und berufliche Schreckgespenster bis hin zum “Großen Grausamen Tod”. Letzterer ist mit seinem Namen nicht wirklich glücklich, führt er doch dazu, dass er sich stets allein in den Ruinen schleunigst verlassener Städte herum treiben muss.

Und während einige Monster nur ein kleines, ruhiges, menschen- und vor allem kinderfreies Eckchen suchen und dafür sogar an Monstertherapien, einem Treffen der “Anonymen Pädophobiker” oder einem einfachen “Monster helfen Monster”-Workshop teilnehmen, hoffen andere wie “Willo, das Irrlicht” aus der Feder von Nina C. Egli, sehnlichst auf Besuch. Ein Ereignis, das trotz allen Einsatzes von Willo wohl nie eintreten wird. Ihn habe ich gegen Ende seiner Geschichte tatsächlich sehr bedauert – trotz der Folgen für die Menschen, die einen Besuch tatsächlich in Erwägung zogen.

Das Zusammentreffen mit Menschen ist in den wenigsten Fällen erfreulich zu nennen: Krux aus “Grässlich bleibt grässlich, da helfen keine Pillen” Zusammentreffen mit einem Menschen endet trotz eines guten Starts in einem Desaster – ihm hätte die nähere Betrachtung eines Pornos vermutlich weitaus mehr gebracht als die Filmromanze, die er zufällig mit anschauen konnte. Dem Leser bringt sein Versuch allerdings ein höchst vergnügliches Leseerlebnis. Und auch die “Arachne organophilia” würde die regelmäßigen Zusammenstöße mit der Putzfrau (und ihrem spinnenwebenzerstörenden Staubwedel) sicherlich nur zu gern vermeiden – und das, obwohl man diese Spinne im weitesten Sinne sogar als nützlich erachten muss.

Wenig monströs ist dahingegen Claire aus Sophia Bergs “Ein Katzenschwanz zum Verzweifeln”, tatsächlich ist sie wohl eher süß als monströs zu nennen – und so ist es kein Wunder, dass sie das Verständnis, das sie sucht, sehr zur Verzweiflung ihrer Eltern nicht unter den Monstern findet. Eine wirklich süße (vielleicht auch ein klein wenig kitschige) Geschichte.

Mein absolutes Lieblingsmonster ist allerdings das kleine Monsterchen aus Tanja Rasts “Das aus dem Keller”. Wenn man ihm nicht gerade im Dunkeln begegnet, oder nur sein Scharren und Schnaufen hört, muss man sich einfach in das Kleine verlieben – mein Herz hat es jedenfalls im Sturm erobert.

Und mit der letzten Seite haben zumindest ein paar der Monster ihr Image merklich aufpoliert. Mit dem Streikberater aus Helen B. Krafts Geschichte würde ich allerdings trotzdem nicht tauschen wollen – wer würde schon gerne an einem Monsterstreik teilnehmen, wenn einige der Monster noch von den schönen Zeiten mit den Dörflern und ihren Mistgabeln träumen? Diese Zeiten sind ebenso vorbei, wie das Image des klassischen Monsters passe` ist – spätestens nach der Lektüre dieser Anthologie. Und mit der letzten Seite wird jeder der Leser mit einem leichten Schmunzeln auch sein Monsterbild überdenken. Dafür ist es auch höchste Zeit!

Hier könnt ihr selbst einen ersten Schritt auf die “Missverstandenen Monster” zugehen.

Published in: on September 10, 2014 at 12:30 nachmittags  Hinterlasse einen Kommentar  
Tags: , , , , , , ,

[Fantastische Orte] Trollpfad bei Kaltenbronn

Nachdem sich tatsächlich nicht nur in Büchern fantastische Orte finden lassen habe ich beschlossen, einige von jenen, die ich abseits der Bücherwelt finde, vorzustellen.

Den Anfang macht der Trollpfad bei Kaltenbronn, ein kleiner Pfad abseits des Naturerlebniswegs Kaltenbronn.

Eine massive Steinplatte führt den Wandersmann mit Fantasie auf seinen Weg ins Abenteuer.

trollpfad

Und auf den schmalen Pfaden, umgestürzten Bäumstämmen und kleinen Brücken hat man tatsächlich das Gefühl, an jeder Ecke auf einen Troll stoßen zu können.

trollpfad02

Und wen danach die Wanderlust packt: Der weitere Weg führt direkt ins Hochmoor Kaltenbronn.

Published in: on September 7, 2014 at 9:00 vormittags  Hinterlasse einen Kommentar  
Tags: , ,

[Briefkastenfüllung] KW35: Post aus Libropolis

Eigentlich genieße ich ja gerade die mehr oder weniger verregnete blogfreie Sommerpause, aber den Brief, den ich gestern aus dem Briefkasten gezogen habe, möchte ich euch nun doch nicht vorenthalten: Ein handbeschrifteter Briefumschlag aus alt-wirkenden Papier mit geprägtem Siegel. Ein Brief, der meiner Neugier geschuldet nicht lange ungeöffnet blieb:

Libropolis01

Er enthielt drei handgeschriebene Seiten gesiegeltes Briefpapier – vielleicht waren sie auch in Handschrift bedruckt (wer kann das heute schon so genau sagen). Sie enthielten die Einladung zu einer Prüfung für Bibliomanten und die Bitte, die Augen nach weiteren potentiellen Kandidaten offen zu halten. Vier Eintrittskarten nach Libropolis lagen dem Briefumschlag bei, aber auch über meinen Brief sollte sich der Weg nach Libropolis finden lassen:

Libropolis02

Vielleicht steckt in euch ja auch ein Bibliomant? Findet es heraus: http://seiten-der-welt.de/bibliomantik/

Published in: on August 30, 2014 at 9:00 vormittags  Hinterlasse einen Kommentar  
Tags: ,

Verregnete Sommerpause

Auch wenn die aktuelle Wetterlage ideal für kuschelige Sofas, kalte Getränke und spannende Bücher ist, komme ich im Moment nicht viel zum Lesen (und Bloggen).

Deswegen gibt es jetzt auch bei Biblio Fantastica eine (knapp zweiwöchige) Sommerpause. Den nächsten Blogartikel gibt es dann am 07.09.

Published in: on August 27, 2014 at 12:30 nachmittags  Hinterlasse einen Kommentar  
Tags:
Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 104 Followern an