Mercy Thompson – Heimkehr von Patricia Briggs

Und auf Comic-Rezension eins folgt Nummer zwei. Nachdem mir “Das letzte Einhorn” so gut gefallen hat, konnte ich der Werbung für das Prequel der “Mercy Thompson”-Reihe nicht widerstehen.

Patricia Briggs
Mercy Thompson – Heimkehr
Verlag: Panini Manga und Comic
112 Seiten, Comic
ISBN-10: 3866078765
ISBN-13: 978-3866078765
14,95 €

Auch bei diesem Comic ist das Cover nicht ganz nach meinem Geschmack: Mery inmitten eines Rudels geifernder Werwölfe mit gelb leuchtenden Augen. – Aber das Cover passt, sowohl zum Inhalt, als auch zum Stil des Comics.

Um eine feste Anstellung als Lehrerin zu finden hat sich Mercy Thompson nach Tri-Cities begeben. Dort läuft es allerding nicht ganz nach ihren Vorstellungen: Die Schule, bei der sie sich beworben hat, sucht keine Geschichtslehrerin, sonder ein Mädchen für alles. Das Geschichtswissen ist dort weniger wichtig als die Fähigkeit Fährten zu lesen oder das Engagement nach der Schule. Der Tiefpunkt ihres Tages ist jedoch der Überfall durch ein Rudel Werwölfe, den sie nur durch das Eingreifen eines weiteren Rudels übersteht – ganz im Gegensatz zu ihrem Auto.

In der nahegelegenen Werkstatt findet sie einen Job und jede Menge Ärger …

Auch in Comic-Form bleibt Mercy Thompson, wie sie ist – gut, ich habe sie mir in ihrer menschlichen Form vom Aussehen her etwas anders vorgestellt, aber sonst ist sie immer noch dieselbe: Eine Frau mit der Gabe, sich in einen Kojoten zu verwandeln, und ein Magnet für Ärger jeglicher Art.

Man merkt, dass die Geschichte von der Autorin selbst geschrieben ist. Sie passt einfach perfekt zu den anderen Geschichten. Auch wenn man sich das Aussehen der ein oder anderen Figur etwas anders vorgestellt hat – die Figuren bleiben, ebenso wie Mercy, wie sie sind. Damit bietet der Comic Lesern die Möglichkeit, sich mit der Welt von Mercy Thompson zu vertraut zu machen oder einfach mehr über sie zu erfahren.
Mir als Fan der “Mercy Thompson”-Reihe hat sie zweiteres geboten. Und es hat richtig Spass gemacht, mal anders über Mercy zu lesen – und etwas mehr über die Hintergründe zu erfahren. Welcher Fan wollte noch nie wissen, wie Mercy Zee kennen gelernt und einen Job in seiner Werkstatt gefunden hat?

Mir hat es definitiv gefallen und ich habe jetzt große Lust, einen Re-Read der Reihe zu starten. Da am Montag der sechste Band der Serie erscheint, könnte der Zeitpunkt nicht besser sein ;-) .

In den Comic reinblättern könnt ihr hier.

Published in: on September 10, 2011 at 5:57 nachmittags  Hinterlasse einen Kommentar  
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Das letzte Einhorn – Die Graphic Novel von Peter S. Beagle

Ich wollte gestern Abend eigentlich nur mal kurz reinschnuppern, stattdessen bin ich dann einfach etwas später ins Bett gekommen. Und damit kommen wir zu meiner ersten Comic-Rezension:

Peter S. Beagle, Peter B. Gillis, Renae De Liz
Das letzte Einhorn
Verlag: Panini Manga und Comic
144 Seiten, Comic
ISBN-10: 3746626455
ISBN-13: 978-3746626451
14,95 €

Das Cover (ob das bei einem Comic auch so genannt wird?) gefällt mir nicht allzu gut und liegt meiner Meinung nach hinter den Zeichnungen der Graphic Novel deutlich zurück, aber zumindest sticht das Einhorn deutlich hervor. Im Hintergrund kann man einen Jäger und zwei Wölfe erkennen – der Anfang der Geschichte um das letzte Einhorn.

Die Geschichte ist die Altbekannte: Nachdem das Einhorn in ihrem Wald zwei Jäger belauscht, die meinen, dass es wohl es letzte seiner Art sei, macht es sich auf die Suche nach den anderen Einhörnern.

Aber obwohl die Geschichte die Gleiche ist können auch Kenner des Buches (oder des Films) noch etwas Neues entdecken. Der Fokus der Graphic Novel liegt auf anderen Details als zum Beispiel im Film. Szenen, die im Film oder Buch keine oder nur eine sehr nebensächliche Rolle spielen werden hier etwas in den Vordergrund gerückt und bekommen in der Graphic Novel ihre eigene Doppelseite: So zum Beispiel die Großmutter des Jägers, die als junges Mädchen ein Einhorn traf oder die Rettung eines Einhorns durch den großen Zauberer Nikos.

Die Figuren sehen anders aus als im Film, aber man erkennt sie – und selbst wenn es nicht so wäre, der Geschichte würde es keinen Abbruch tun.

Eine wirklich gelungene Adaption (die unter Einbezug des Autors entstanden ist), die den Fans der Geschichte die Möglichkeit bietet, diese einmal mit anderen Augen zu betrachten – aber auch eine gute Gelegenheit für Neueinsteiger ist, sich mit der Geschichte vertraut zu machen. – Eine Gelegenheit, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Eine Leseprobe findet ihr hier.

Published in: on August 29, 2011 at 10:10 vormittags  Kommentare (2)  
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Malice von Chris Wooding

Nachdem ich mich für ein Buch für Station 6 (Fantasy-Horror *brrr*) der All you need is Fantasy … ! – Challenge entschieden hatte wollte ich es irgendwie auch schnell lesen. Nach einem Speed-Read ;-) hier also die zugehörige Rezension:

Chris Wooding
Malice – Du entkommst ihm nicht
Verlag: Ravensburger
425 Seiten , Hardcover
ISBN-10: 3473353299
ISBN-13: 978-3473353293
16,95 €

“Malice” ist eine Mischung aus Roman und Comic, d.h. die Geschichte wird abwechselnd in Roman- und Comicform erzählt.
Das Cover des Buches zeigt den Bösewicht der Geschichte, Tall Jake, vor einem im roten Hintergrund stilisierten Ausschnitt aus der Comicwelt “Malice”.

“Malice” ist eine Comicreihe um eine Welt voller bösartiger Maschinenwesen und heimtückischer Labyrinthe. Ein Comic, der nur schwer zu beschaffen ist (einige bezweifeln sogar dessen Existenz) und um den sich einige Gerüchte ranken: Es heißt, dass Tall Jake, der Bösewicht der Geschichte, Kinder in seine Comicwelt holt, wenn sie ein bestimmtes Ritual ausführen.

Luke glaubt nicht daran, dass er in einen Comic gezogen werden kann. Um seine Freundin Heather zu beeindrucken (und um ihr zu beweisen, dass das Gerücht eben nur ein Gerücht ist) führt er das Ritual durch und fordert Tall Jake auf, ihn zu holen – Wenige Tage später ist er spurlos verschwunden.

Von Heather auf die Spur von Malice gebracht, machen sich Lukes Freunde Seth und Kathy auf die Suche nach Luke und dem mysteriösen Comic. Seth glaubt weder daran, dass der Comic existiert, noch an das Gerücht, das sich darum rankt – bis ihm schließlich eine Ausgabe von Malice in die Finger gerät, die Luke in eben dieser gefährlichen Welt zeigt. Dann aber begibt er sich selbst nach Malice und versucht Tall Jake aufzuhalten.

Die Mischung aus Comic und Roman ist im ersten Moment gewöhnungsbedürftig, da fließend zwischen den Schreibformen gewechselt wird. Nach kurzer Einlesezeit hat mir der ständige Wechsel jedoch nichts mehr ausgemach, im Gegenteil: Durch Lesen des Comics war ich als Leser sozusagen auf gleicher Ebene mit der Person im Buch, die den Comic zeitgleich mit mir gelesen hat.
Der Wechsel der Blickrichtung, mal wird aus Lukes oder Heathers, später aus Kathys oder Seths Sicht erzählt, gibt den Leser stets einen guten Überblick über das Geschehen, sowohl in unserer Welt als auch in Malice.

Der Gruselfaktor des Buches hielt sich glücklicherweise (zumindest für mich als leicht zu gruselnde Person) in Grenzen. Die in Malice “lebenden” Maschinen klingen durchaus gefährlich, die Vorstellung von zischenden metallernen Affen, den Zischlern, die den in Malice befindlichen Kindern Lebensenergie stehlen und sie dadurch auch töten können, um damit weitere Maschinen zu betreiben, ist gruselig. Die geschilderten Situationen, wie zum Beispiel der Gang durch eine dunkle Höhle voller feindlicher (zum Glück blinder) Wesen, während das mitgebrachte Licht langsam verlöscht ,waren spannend. Teilweise schien die Situation für die einzelne Person, aus deren Sicht gerade berichtet wurde, sogar hoffnungslos, aber richtig Angst um die Hauptpersonen hatte ich trotzdem nie. Vielleicht hat die Darstellung in Comicform die Situationen realitätsferner wirken lassen, der „Grusel“-Funke ist bei mir auf jeden Fall nicht übergesprungen.
Dem einen oder anderen Gruselfan wird das Buch eher nicht zusagen, da die richtigen Schocker fehlen, mir jedoch hat es gut gefallen :-) . Die Geschichte war spannend und abwechslungsreich, die Mischung aus Roman- und Comicform positiv „interessant“. Das Ende des Buches ist für ein echtes “Happy End” leider zu offen, aber die Helden der Geschichte leben noch. Die ungeklärten Fragen des Lesers müssen allerdings auf den nächsten Band der Reihe, “Havok”, warten.

Published in: on Januar 14, 2011 at 8:53 nachmittags  Kommentare (1)  
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Roza – Fantasy Webcomic

Vielleicht bin ich ja doch ein Comic-Fan?

Dieser hier gefällt mir auf jeden Fall auch:

Heldin des Comics ist die junge Streunerin Roza, die auf der Suche nach einem Magier ist, der ihr helfen
kann ihre magischen Fähigkeiten zu kontrollieren.

Schaut doch einfach mal rein …

Published in: on April 7, 2010 at 12:04 nachmittags  Hinterlasse einen Kommentar  
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Inverloch – Fantasy Webcomic

Und da bin ich schon mit meinem nächsten Artikel :-)

Vor einiger Zeit bin ich im Internet auf einen guten (und völlig abgeschlossenen) Webcomic gestoßen:

Ich bin normalerweise nicht so der Comic-Leser, aber der hier hat mich völlig in den Bann geschlagen.
- Vielleicht gefällt er euch ja auch?

Published in: on März 5, 2010 at 12:26 nachmittags  Hinterlasse einen Kommentar  
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