Zwei Seelen von Emily Bold

zweiseelen Emily Bold
Zwei Seelen
24 Seiten
Ebook
ASIN: B00AEB5MWQ
0,89 €

Das Cover des Buches zeigt zwei Hände, die aufeinander zuzugehen scheinen. Die eine Hand ragt aus einer weißen Robe herausragt, die zweite ist dunkel mit einem roten Schmimmer und wirkt eher wie eine Klaue als eine Hand. Ein interessantes Cover, das definitiv zum Inhalt passt.

Lisas Schwester Tanja ist ein stetiger Streitpunkt zwischen ihr und ihrem Freund Ben, auch in der besinnlichen Weihnachtszeit. Dennoch lässt sich Lisa auch von ihrer fortgeschritten Schwangerschaft nicht davon abbringen, nach ihrer Schwester zu sehen. In der Wohnung ihrer Schwester überrascht sie zwei unliebsame Besucher und wird schwer verletzt. Ihre Seele verlässt den Körper und trägt sie an einen anderen Ort. Ein Ort, an dem ihr ein Handel vorgeschlagen wird: “Zwei Seelen gegen zwei Seelen”.

Emily Bold erzählt die Geschichte aus Lisas Sicht, eine Person, die man wirklich nur als “gut” bezeichnen kann – zu “gut”, wie ihr Freund Ben findet, als er sich mal wieder darüber ärgert, dass Tanja Lisas Zeit beansprucht. Mit den Folgen des Besuches hat er allerdings nicht gerechnet, ist er in Gedanken doch schon dabei, ihr den Verlobungsring seiner Großmutter zu schenken. Gedanken, die ein jähes Ende finden, als er Lisa nachgeht und sie blutend am Boden findet.

Lisas Seelenreise ist ziemlich abstrakt, eine Begegnung zwischen Wachen und Träumen und dennoch wirkt es erstaunlich real. Und während Ben und Lisas Schwester um Lisa und ihr ungeborenes Kind bangen, muss sie über den Handel nachdenken – und eine Entscheidung treffen. Eine Entscheidung, die sicher niemand wilkürlich treffen würde.

Mit dem Ende ist man sich als Leser, ebenso wie Lisa, nicht sicher, ob die Seelenbegegnung real oder Einbildung war, oder ob ein derartiger Handel ebenso alltäglich ist wie die Arbeit im Unfall-OP. Lisas Entscheidung allerdings ist klar – und unumstößlich.

Der Untertitel “Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte” passt, denn eine typische Weihnachtsgeschichte ist “Zwei Seelen” definitiv nicht. Ich würde fast soweit gehen, sie völlig von Weihnachten zu lösen: Der einzige Bezug dazu ist meiner Meinung nach das Datum, an dem die Geschichte spielt. Nichtsdestotrotz ist “Zwei Seelen” wirklich lesenswert, über die wenigen Seiten erstreckt sich eine faszinierende Geschichte, die einem als Leser ziemlich nachdenklich zurücklässt: Wie weit würde man selbst gehen, um das Glück festzuhalten?

Eine Leseprobe habe ich nur bei Amazon entecken können, hier geht es direkt dorthin.

Published in: on Januar 21, 2013 at 12:30 nachmittags  Kommentare (2)  
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Fröhliche Weihnachten!

Nachdem schon Unmengen an Glückwünschen das weltweite Netz unsicher machen möchte auch ich mich mit meinen Weihnachtswünschen anschließen:

FröhlicheWeihnachten

Ich wünsche allen Lesern ein wunderschönes, ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest.

Wir lesen uns dann wieder nach den Feiertagen.

Published in: on Dezember 24, 2012 at 10:00 nachmittags  Kommentare (1)  
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Werwölfe zu Weihnachten von Charlaine Harris (Hrsg.)

Charlaine Harris (Hrsg.)
Werwölfe zu Weihnachten
dtv
480 Seiten, Taschenbuch
ISBN-10: 342321175X
ISBN-13: 978-3423211758
EUR 9,95

“Werwölfe zu Weihnachten” enthält eine Sammlung von Kurzgeschichten über Werwölfe und mal mit mehr, mal mit weniger weihnachtlicher Stimmung.

Das Cover des Buches passt eher zum englischen Titel “Wolfsbane and Mistletoe” (Eisenhut und Mistelzweig), zumindest die Mistelzweige stechen auf dem Cover deutlich hervor. Im Hintergrund kann man einen heulenden Wolf bei Vollmond sowie die ein oder andere Fledermaus erkennen. Und auf den zweiten Blick sieht man, dass die Spuren, die der Wolf hinterlassen hat, nicht von Beginn an Wolfsspuren sind.

Bei “Werwölfe zu Weihnachten” wurden die Geschichten nach den Autoren ausgewählt, beziehungsweise die Autoren um eine Geschichte zum Thema gebeten. Dadurch sind einige bekannte Autoren wie zum Beispiel Patricia Briggs, Carrie Vaughn oder Kate Richardson vertreten. Ich bin allerdings der Meinung, dass eine reine Auswahl nach Geschichten vermutlich zu einer besseren Zusammenstellung geführt hätte.

Mir haben in der Sammlung nur ein paar der Geschichten gefallen und bei den meisten hat mir genau das gefehlt, weswegen ich mir das Buch bis Ende November aufgehoben hatte: Die Weihnachtsstimmung. Die Geschichten spielen zwar zur Weihnachtszeit, wirklich weihnachtlich sind aber die wenigsten. Sehr positiv hervorheben kann ich hier die Geschichte von Charlaine Harris “Ein unvergessliches Weihnachtsfest”. Sie gibt nicht nur einen Einblick in ihre “Sookie Stackhouse”-Reihe, sondern zeigt auch, dass nicht nur Menschen den Geist der Weihnacht begreifen können. Mich hat die Geschichte nicht nur weihnachtlich gestimmt, sondern auch den Wunsch geweckt, einmal in den ersten Band der Reihe hineinzuschnuppern. Und auch der Ausflug in Patricias Briggs Werwolfswelt via “Davids Stern” hat mir gefallen – und wie bei Charlaine Harris bietet es dem ein oder anderen Leser vielleicht einen Anreiz, mal in ihre Bücher hineinzuschnuppern. Andere Geschichten, wie “Besser nicht schnjollen” von Nancy Pickard oder “Das Buch Bob” von J. A. Konrath sind zwar definitiv innovativ (anders kann man die Idee, dass hinter dem Weihnachtsmann ein Vampir stecken könnte wirklich nicht bezeichnen) und auch zum Teil auch wirklich humorvoll (bis hin zum Nachwort), sie haben jedoch bei mir als Leser die Weihnachtsstimmung eher wieder zurückgeschraubt. Ein Weihnachtsmann, der nicht um Weihnachten selbst willen Geschenke verteilt, kann bei mir eben einfach nicht punkten.

Für Liebhaber klassischer Weihnachtsgeschichten ist “Werwölfe zu Weihnachten” damit eher nichts. Fans der ein oder anderen Fantasy-Reihe wie zum Beispiel Kitty Norville, Mercy Thompson oder Sookie Stackhouse werden sich allerdings sicher über einen weihnachtlichen Ausflug in eben diese Reihe freuen und diesen auch genießen können. Manch’ einer findet durch die Anthologie vielleicht sogar ein paar neue Bücher für seine (Weihnachts-)Wunschliste. Und als langweilig kann man die Geschichtensammlung ganz sicher nicht bezeichnen, die meisten Geschichten sind definitiv nicht das, was man als Leser erwartet hat. Der Sammlung fehlt es einfach noch an Weihnachtsstimmung – aber wenn man das Buch nicht gerade in der Adventszeit liest, stört das vermutlich eher weniger.

Published in: on November 23, 2012 at 10:22 nachmittags  Hinterlasse einen Kommentar  
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Der geheimnisvolle Adventskalender von Astrid Nagel

Es ist noch ein bisschen früh für einen Adventskalender – und eigentlich sollte er Stück für Stück geöffnet werden. Da unsere Bücherei Weihnachtsbücher ab November jedoch nur noch für zwei Wochen verleiht und die Geschichte viel zu fesselnd war, um nach jedem Kapitel zu pausieren, gibt es heute die erste vorweihnachtliche Buchrezension.

Astrid Nagel
Der geheimnisvolle Adventskalender
Verlag: Fischer
200 Seiten
ISBN-10: 3830112289
ISBN-13: 978-3830112280
13,80 €

Das Cover des Buches zeigt einen Ausschnitt aus der Geschichte: Nico beim Öffnen eines der Türchen seines “geheimnisvolle[n] Adventskalender[s]“. Adventskalender und Junge nehmen dabei den Großteil des Covers ein. Die Magie des Adventskalenders wird durch das leuchtende Licht, das aus einem der Törchen fällt, hervorgehoben. Damit ist es ein Cover, das zu der Geschichte passt und zumindest mich neugierig auf das Buch gemacht hat.

Nico ist das, was man sich unter einem richtigen Weihnachtsmuffel vorstellt. Nur um seine Mutter zu besänftigen macht er sich daher auf, für seine kleine Schwester Lisa einen Adventskalender zu besorgen. Dass der merkwürdige Weihnachtsmann, den er vor dem Kaufhaus trifft, nicht nur genau den richtigen Adventskalender für seine Schwester hat, sondern auch Nico einen Adventskalender schenkt, wundert ihn zwar, lässt ihn aber eigentlich keinen weiteren Gedanken daran verschwenden – bis er am ersten Dezember beim Öffnen des Türchens in die geheimnisvolle Welt Adventa gezogen wird.

Er allein kann den Bewohnern helfen, die Freude ins Land zurückzuholen. Seit der König von einer geheimnisvollen Krankheit ergriffen wurde, wird die Welt nämlich on einem finsteren Regenten beherrscht. Von jemandem, der alle Freude verboten hat und damit auch alles rund um Weihnachten – schon das Aussprechen des “W”-Wortes ist strafbar.

“Der geheimnisvolle Adventskalender” ist die Geschichte eines Jungen, der nicht mehr an den Weihnachtsmann und damit auch nicht mehr an Weihnachten glaubt. Ein Junge, dem das Getue um Weihnachten einfach zuviel ist – und damit auch seiner kleinen Schwester die Freude an Weihnachten raubt. Das Treffen mit dem geheimnisvollen Weihnachtmann, sein Adventskalender und die Ausflüge nach Adventa lassen den Jungen seinen Standpunkt jedoch noch mal überdenken und bringen auch ihn langsam in Weihnachtsstimmung – auf eine spannende Art und Weise: Beim Besuch des Knusperhäuschens (samt Hexe) und dem Sammeln der Zutaten für ein Weihnachtselixier – immer verfolgt von den “Schwarzen Gesellen”. Es ist nicht einfach für Nico, an Weihnachtsnoten, Weihnachtsplätzchen oder echtes Lametta zu kommen.

Der Zustand in Adventa zeigt dem Leser, wie es ohne Freude, ohne Weihnachtsstimmung und ohne Weihnachten aussehen könnte. Die Aufgaben, die Nico lösen muss, um Adventa die Freude zurück zu bringen. sind allesamt weihnachtlich. Es sind Aufgaben, die eigenen Einsatz erfordern, das Einschummeln von in Fabriken produziertem Lametta hilft Nico hier zum Beispiel nicht weiter.

“Der geheimnisvolle Adventskalender” bringt dem jungen (aber auch älteren) Leser damit die urtümliche Weihnachtsstimmung mit einem Hauch von Fantastik zurück. Nicht mit dem gehobenen Zeigefinger, sondern durch Nicos eigene Entdeckungen und Erfahrungen in einer anderen Welt. Durch den steten Wechsel zwischen dieser und unserer Welt kommen ihm seine Erfahrungen auch Zuhause tagtäglich zu Gute – und lassen sowohl ihn als auch den Leser mit Spannung auf das nächste Türchen warten.

Wer eine klassische Advents- oder Weihnachtsgeschichte sucht, wird mit “Der geheimnisvolle Adventskalender” eher nicht zufrieden sein – die typisch christlichen Elemente fehlen hier völlig. Trotzdem bringt Astrid Nagel dem Leser den Geist der Weihnacht mit ihrer Geschichte näher. Gerade durch ihre nicht klassische Darstellung erreicht sie Leser, die wie der Hauptheld Nico den Bezug zu Weihnachten als Fest der Liebe und Freude verloren haben, vermutlich um einiges besser.

Hier könnt ihr euch selbst ein Bild von der Geschichte machen.

Published in: on November 15, 2012 at 6:00 vormittags  Hinterlasse einen Kommentar  
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Hör mein Lied von Brooks Hansen

So, heute bin ich im ganzen Weihnachtsstress endlich wieder zum Lesen gekommen :-) .

Brooks Hansen
Hör mein Lied
Verlag: Carlesen
237 Seiten
ISBN-10: 3551580413
ISBN-13: 978-3551580412

Auf dem Cover des Buches kann man vier Spatzen, ein Rentier und eine Gans entdecken. Sechs Tiere, die sich an einem verschneiten Seeufer befinden – schlicht, aber schön.

Die Spatzen Piorello und Bette kommen durch ein Menschenkind zusammen, ein Menschenkind, das die Spatzen regelmäßig füttert. Aus ihrem trauten Zusammensein wird bald mehr. Und so schlüpfen den beiden zwei süße Spatzenküken. Als Piorello von der Futtersuche nicht mehr zurück kommt beschließt Bette, sich auf die Suche nach ihm zu machen.

Das Rentier Caesar ist ebenfalls auf der Suche. Auf der Suche nach seinen Menschenfreunden, denen er einen Schlitten bringen muss. Auf Nachfrage erklärt sich Caesar bereit, Bette und ihre noch nicht flügge gewordenen Jungen mitzunehmen – in seinem Geweih.

In der Zwischenzeit hat es Piorello über den großen Teich verschlagen. Denn das Mädchen, gegen dessen Fensterscheibe er geflogen ist, hat ihn mitgenommen, um ihn wieder aufzupäppeln. Dort freundet er sich schnell mit einem Bernhardiner und einer Schar Gänse an. Diese wollen demnächst über den großen Teich aufbrechen – und Piorello will sie begleiten.

Brooks Hansen hat mit “Hör mein Lied” ein wunderschönes Märchen für die Weihnachts- und Winterzeit geschrieben. Menschen kommen hier nur am Rande vor, die Hauptpersonen sind die Spatzendame Bette und ihr Gefährte Piorello. Beide nehmen einiges in Kauf, um wieder zueinander zu finden. Und beide finden auf ihrer nicht immer einfachen Suche Unterstützung durch andere Tiere. Sei es das gutmütige Rentier Caesar, das Bette und ihre Kinder auf seinen Geweih durch die verschneiten Ebene trägt, die Gänse, die Piorello unterweisen, damit auch er einen Flug über das Meer schaffen kann oder der Bernadiner, der Piorello das Leben rettet.

Und wenn auch die Wege von Piorello und Bette nicht einfach sind, die Treue, die sie zusammenhält, gibt ihnen die Zielstrebigkeit und Kraft, wieder zueinander zu finden. Ohne die Hilfe anderer Tiere hätten sie es vermutlich nie schaffen können, aber auch das hätte sie von ihrem Versuch nicht abgehalten. Und damit haben sich die zwei ungewöhnlichen Helden, eh’ man sich versieht, direkt ins Herz geschlichen.

Die fast aussichtlos erscheinende Suche der beiden und die Hilfsbereitschaft der anderen Tiere machen die Geschichte damit absolut passend für die Weihnachtszeit. Aber ich bin sicher, dass sie den Leser auch zu jeder anderen Zeit in den Bann ziehen kann.

Eine Geschichte für all’ jene – seien sie nun jung oder alt – die sich noch gerne von Märchen verzaubern lassen.

Eine Leseprobe zu dem Buch konnte ich leider nicht finden, aber da es gebraucht relativ günstig erhältlich ist, kann man damit ja auch eigentlich nicht allzu viel verkehrt machen ;-) .

Published in: on Dezember 10, 2011 at 4:10 nachmittags  Hinterlasse einen Kommentar  
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Magische Verführung von Nalini Singh

Nalini Singh
Magische Verführung
Verlag: Egmont Lyx
315 Seiten
ISBN-10: 3802586093
ISBN-13: 978-3802586095
9,99 €

Das Cover des Buches zeigt eine Frau vor der Silhouette einer Stadt. Es ist größtenteils in Blautönen gehalten und auch der Titel des Buches ist blau hervorgehoben. Ich finde es nicht besonders ansprechend, aber das musste es (zumindest für mich) auch nicht sein. Die Info, dass es zwei Gestaltwandlergeschichten enthält, hat völlig gereicht :-) .

Im Buch sind vier Geschichten enthalten. Eine Geschichte aus dem “Gilde der Jäger” – Universum, zwei Geschichten aus der Gestaltwandler-Reihe und eine Bonus-Geschichte, die in einem völlig anderem Universum spielt.

Die erste Geschichte, “Engelspfand”, erzählt von einem Auftrag, den die Gildenjägerin Ashwini ausführen muss. Sie soll eine entführte Vampirin zu ihrem Herrn zurückbringen. Dafür sichert sie sich die Hilfe eines Vampires, den sie schon oft gejagt, aber nie fassen konnte: Janvier.

“Verführung” erzählt, wie die Gestaltwandler-Heilerin Tamsyn versucht, ihren Gefährten Nate dazu zu bringen, endlich den Bund zu vollziehen. Eine Aufgabe, die leichter gesagt als getan ist.

In “Verlockung” verliebt sich der Gestaltwandler Zach in die Lehrerin seines Neffen, Annie.

Das “Geschenk der Sterne” erzählt von der Liebe eins Jungen zu einem Mädchen, das von den Hütern aufgenommen wurde und nun irgendwo in den Weiten des Universums lebt. Jedes Jahr zum Valentinstag pflückt er eine Rose für sie, aber ob ihr jemals wieder eine überreichen kann?

Die Reihenfolge der Geschichten scheint mit Bedacht gewählt worden zu sein. Jede Geschichte ist besser als die vorherige.

Während das Geplänkel zwischen Ashwini und Janvier mich nicht wirklich vom Hocken reißen konnte – ich muss allerdings zugeben, dass mir die Welt um die “Gilde der Jäger” auch nicht so gut gefällt, hat mich Tamsyns Geschichte schnell in den Bann gezogen.

Hier war allerdings auch der Einstieg schon phänomenal. Im Prolog wird erzählt, wie die Medialen Weihnachten verboten und wie Menschen und Gestaltwandler darauf reagieren. – Allein dieser Prolog ist schon den Kauf des Buches wert.

Da Tamsyn in der Gestaltwandler-Serie des Öfteren vorkommt ist die um Weihnachten spielende Geschichte für Liebhaber der Reihe aber auch so auf jeden Fall lesenswert.

Die zweite Gestaltwandler-Geschichte, die die Entstehung der Liebe zwischen Zach und Annie beschreibt, spielt ebenfalls in der Weihnachtszeit. Sie beginnt mit dem Wunschzettel der kleinen Annie und endet … das müsst ihr schon selber lesen ;-) .

Der Abschluss der Anthologie hat mich sehr überrascht – und noch mehr begeistert als die zwei Gestaltwandler-Geschichten. Er erzählt die Geschichte einer Liebe, die in der Kindheit begann und nie endet. Die Geschichte einer Liebe, die eigentlich keinen Platz für Hoffnung hat, den zwischen ihr stehen die Weiten des Universums. Aber mit der Liebe lassen sich eben auch die größten Grenzen überwinden…

Insgesamt ist die Anthologie zu drei Vierteln mehr als nur lesenswert. Die erste Geschichte kann man meiner Meinung nach getrost überspringen, die anderen drei sollte man sich allerdings nicht entgehen lassen.

Reinlesen (Leider nur in die erste Geschichte) könnt ihr hier.

Published in: on November 28, 2011 at 10:02 nachmittags  Kommentare (3)  
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Weihnachtlicher Lesestoff …

… bringt mich gerade in Adventsstimmung. :-)

Neben “Die Weihnachtsbraut” und “Das Weihnachtsversprechen” von Donna VanLiere ist mir dieses Wochenende auch “Das Weihnachtsglas” von Jason F. Wright in die Hände gekommen. – Und auch wenn alle drei weder Fantasyromane noch Märchen sind. Lesenswert sind sie allemal – wenn ihr also noch etwas Weihnachtslesestoff braucht …

Einen überraschenden weihnachtlichen Anklang habe ich in “Magische Verführung” von Nalini Singh gefunden – Rezension folgt.

Published in: on November 28, 2011 at 8:58 nachmittags  Hinterlasse einen Kommentar  
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Dezemberpause

Nachdem ich im Moment und auch in nächster Zeit nicht wirklich zum Lesen und Bloggen komme werde ich bis nach Weihnachten (also vermutlich bis Neujahr) eine kleine Blogpause einlegen.

Daher möchte ich (wenn auch etwas verfrüht) allen Lesern und diejenigen die es werden wollen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch (Schnee liegt ja im Moment genug ;-) ) ins neue Jahr wünschen.

Man liest sich…

Published in: on Dezember 10, 2010 at 8:06 vormittags  Kommentare (2)  
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