Das Unkrautland – Auf den Spuren der Nebelfee v. Stefan Seitz

Entschuldigt die Verspätung, letzte Woche ging es bei mir drunter und drüber. Hier also die versprochene Rezension zum ersten Bandes der Reihe „Das Unkrautland“: Auf den Spuren der Nebelfee.

Die Grundidee der Handlung
Die Hauptperson der Geschichte ist Primus, der so lange er denken kann in dem Turm am Ende des Finsterwaldes lebt. Seine Zeit dort verbringt er, hauptsächlich lesend ,mit dem skelettartigen Weckhuhn Bucklewhee der in einer Kuckuksuhr im Turmzimmer wohnt und dem gefräßigen Kürbis Snigg, der sich auf dem Komposthaufen häuslich eingerichtet hat.

Seinen Alltag unterbricht er nur durch seine nächtliche Ausflüge zum Beispiel nach dem nahegelegenen Ort Klettenheim, den er regelmäßig in Fledermausgestalt aufsucht um sich dort in der örtliche Bäckerei mit Süßwaren zu versorgen.
– Sehr zum Schrecken der Klettenheimer die man schon mancherorts über einen Vampir hat munkeln hören.

Bei einem seiner Ausflüge wird er von der Hexe Plim entdeckt, die ihn für eine Fledermaus hält, eine der Zutaten die ihr noch für ihren Schönheitstrank fehlen. Mit dem Versprechen auf einen magischen Stein, ein Bruchstück der Mondsichel, kann Primus Plim davon überzeugen ihn freizulassen und nachdem die ersten Missverständnisse geklärt sind machen sie sich auf die restlichen Steine der Mondsichel gemeinsam zu suchen …

Stil und Sprache
Stefan Seitz schreibt einfach märchenhaft. Nicht nur die Figuren, auch die Umgebung die Situation sind fein ausgearbeitet und lassen die Geschichte Bild für Bild im Kopf des Lesers ablaufen.

Die Figuren
Die Figuren sind einfach wundervoll beschrieben, nicht nur die Hauptfiguren sondern auch die Nebenfiguren sind detailliert beschrieben und haben alle ihre kleine Eigenheiten, ob es jetzt der gefrässige Kürbis Snigg, das Skeletthuhn Bucklewhee oder die gastfreundliche Vogelscheuche Chuck sind.

Aufmachung des Buches
Das Cover des Buches zeigt den Turm in dem Primus mit Bucklewhee und Snigg lebt. Es ist dunkel und der Mond scheint. Ein Bild das direkt aus der Geschichte zu kommen scheint und damit einfach nur passt.

Fazit
Eine Geschichte, die den Leser verzaubert. Ein Buch zum vor- oder selberlesen, auf jeden Fall aber zum immer wieder lesen.

Falls ich den ein oder anderen neugierig auf das Buch gemacht habe: Eine Leseprobe findet ihr auf der Homepage des Unkrautlandes.

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Published in: on April 20, 2010 at 3:51 pm  Comments (1)  
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One CommentHinterlasse einen Kommentar

  1. […] Leuten, die das Unkrautland noch nicht kennen, sollten mit „Auf den Spuren der Nebelfee“ anfangen – und sich verzaubern […]


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