Für alle Ewigkeit von Melissa Marr

Das Buch steht seinen Vorgängern in nichts nach…

Die Grundidee der Handlung
Ashlyn hat es geschafft, sie ist die Königin des Sommerhofes und regiert diese an der Seite ihres Königs, Keenan.

Als Königin des Sommerhofes, sollte sie jedoch ihre Menschlichkeit und die Welt der Menschen hinter sich lassen, sich mit ihrem König der Glückseligkeit hingeben und so dem Sommerhof stärken.

Aber Ashlyn liebt Keenan nicht. Für sie ist das Herrschertum eine Notwendigkeit, will sie den Sommerhof doch wieder zur seiner alten Stärke führen. Ihre Liebe zu Seth (einen Mensch) schwächt jedoch den Sommerhof und verletzt Keenan den König.

Auch Seth kommt mit der aktuellen Situation nicht wirklich klar. Keenan versucht alles, Ashlyn für sich zu gewinnen und toleriert ihn nur um Ashlyn nicht zu verletzen. Außerdem weiß Keenan, das Seth nur eine Phase in Ashlyns Leben sein kann, schließlich ist er sterblich…

Die Zeit, die Keenan ohne Ashlyn ist, verbringt er mit der Königin des Winterhofes, Donia, seiner wahren Liebe. Aber auch diese Liebe schwächt die Höfe, sowohl Winter als auch Sommerhof. Außerdem fügt sie durch die Unterschiedlichkeiten der Mächte beider Höfe sowohl Keenan als auch Donia Schmerzen zu.

Allein der Hof der Finsternis scheint erstarkt. Aber auch der König des Hofes der Finsternis hat eine Schwäche: Die Freundschaft zu Seth.

Währenddessen versucht Bananach, die Elfenkönigin des Chaos und des Krieges, die Situation aktuelle Situation der Höfe auszunutzen. Sie sucht die Herrscher mit Schreckensvisionen heim und versucht so einen Krieg zu provozieren.

Als sie Seth aufsucht und ihm Unterstützung beim dem Erlangen von Unsterblichkeit verspricht, zögert dieser nicht sie zu begleiten…

Hat die Liebe der beiden Paare eine Chance? Wird es B. gelingen einen Krieg im Elfenreich zu beschwören?

Stil und Sprache
Melissa Marr wechselt die die Sichten aus der die Geschichte erzählt wird, so wird die Situation aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und erleichtert es den Leser sich die Gesamtsituation vorzustellen und sich in die verschiedenen Hauptpersonen hineinzuversetzen. Die Figuren sind nicht schwarz-weiß, gut oder böse. – Die Welt der Feen kennt dergleichen nicht und Melissa Marr schreibt aus Sicht der Feen, man könnte fast meinen sie sei selbst eine 😉

Cover
Das Cover zeigt eine Blüte, die zum Teil ihm Schatten, zum Teil im Licht liegt. Sie wirkt geheimnisvoll, man kann nicht erkennen welche Farbe sie hat, blüht sie, oder verdorrt sie? Ein Cover, das einlädt das Geheimnis zu lüften.

Mir hat das Buch sehr gefallen, es bleibt geheimnisvoll, die Grenzen zwischen den Welten ist wie in den vorherigen Bändern sehr locker und macht es einem leicht sie sich vorzustellen. Zu Ende des Buches bleiben jedoch einige Fragen offen, die sich hoffentlich in einem Nachfolgeband klären.

Neueinsteigern empfehle ich mit den ersten Band der Serie zu beginnen, da es doch recht schwer ist in die Geschichte hineinzukommen, wenn man die Vorgeschichte nicht kennt. Auch bei mir hat es eine Weile gedauert bis ich wieder in der Geschichte drin war (es war schließlich schon eine ganze Weile her, dass ich die ersten zwei Bände gelesen hatte).

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Published in: on Mai 20, 2010 at 5:06 pm  Schreibe einen Kommentar  
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