Die Fremde aus dem Eis von René Barjavel

Durch bin ich schon seit einer Weile, allerdings hat mir das Buch nicht so gut gefallen, sodass ich die Rezi doch länger vor mir hergeschoben habe …

Das Buch ist eine Neuauflage (inkl. Neuübersetzung) des Romans „Elea“ von René Barjavel.

Die Grundidee der Handlung
Antarktis-Forscher stoßen bei Bohrungen auf eine 9000 Jahre alte, ihnen unbekannte technische Anlage. In dem Inneren der Anlage stoßen sie auf zwei wunderschöne menschliche, durch Kälte in den Tiefschlaf versetzte, Körper.

Nachdem die Bilder der beiden um die Welt gegangen sind (und fast eine internationale Krise bzgl. der Besitzrechte ausgelöst haben), beschließen die Wissenschaftler die beiden Personen wiederzubeleben. Sie erhoffen sich Antworten auf ihre Fragen nach der Anlage, den Gerätschaften, die sie dort gefunden haben und die Herkunft der zwei.

Sie beginnen mit der Frau, deren „Erwecken“ ohne größere Komplikationen von sich geht. Mit Hilfe eines Gerätes zur Kommunikation und Entschlüsselung von Sprachen gelingt es den Wissenschaftlern mit ihr zu kommunizieren. Sie erfahren ihren Namen, Elea, und ihre Geschichte …

Stil und Sprache
René Barjavel schafft es zwei sich ähnliche aber doch völlig verschiedene Welten gegenüberzustellen, ohne das eine der beiden an Glaubwürdigkeit verliert. Die Hauptfiguren sind detailliert beschrieben und man kann sich gut in ihre Gedankgengänge hineinversetzen. So fühlt und leidet der Leser mit Elea und dem Wissenschaftler Simon.

Cover
Das Cover zeigt eine erstarrte Frau vor eisblauen Hintergrund. Nur zu passend, schließlich findet die Wissenschaftler sie dort im Eis so (oder ähnlich) vor.

Fazit
Der Hauptgrund warum mir das Buch nicht gefallen hat ist wohl das fehlen des Happy Ends. Ich ärgere mich einfach, wenn es für die Hauptersonen (oder zumindest für einen Teil der Hauptpersonen) nicht gut ausgeht.

Ansonsten kann man sich über das Buch bestimmt nicht beschweren. Es hat mich bis zur letzten Seite gefesselt (und auf ein
Happy End hoffen lassen 😦 ).

Published in: on Mai 25, 2010 at 11:37 am  Comments (1)  
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One CommentHinterlasse einen Kommentar

  1. Ich habe dieses Buch gelesen als es auf den Markt kam. Es war eine Empfehlung von der Zeitschrift „Konkret“, die Viele sicher nicht mehr kennen. Die 1968er werden mir sicher folgen, dieses Buch hat unser Leben verschönert. Es steht noch heute in meinem Bücherregal verwittert und benutzt. Heute lebe ich in Spanien und manchmal treffe ich besondere Menschen, die deutsch sprechen und dann leihe ich ihnen das Buch das (u. anderen) mein Leben begleitet hat. Die Geschichte ist das Wichtigste und nicht das Happy End. Sonst solltest Du einfach immer nur Daniel Steel , Barbara Wood und heute Rosamunde Pilcher (deren Landschaftsbeschreibungen grandios sind) lesen. Auch unser unliterarisches Leben hat nicht immer ein Happyend für uns bereit. Dieses Buch kann Dein Denken verändern, wenn Du es zulässt. Tina


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