Hexenlicht von Sharon Ashwood

Noch sind die guten Vorsätze jung und so kann ich euch jetzt die Rezension für Station 7 (Urban-Fantasy) der All you need is Fantasy … ! – Challenge präsentieren:

Sharon Ashwood
Hexenlicht
Verlag: Knaur
319 Seiten , Taschenbuch
ISBN-10: 3426652439
ISBN-13: 978-3426652435
12,99 €

Abgesehen vom blitzenden X der Überschrift, das sofort den Blick auf sich zieht, wirkt das Buchcover auf mich eher standardmäßig. Das halbe Gesicht einer Frau vor einer in der Dämmerung liegenden Metropole. Gut, aber nichts Besonderes.

Das Buch erzählt die Geschichte einer Hexe, Holly. Diese hat sich aufgrund eines magischen Problems eher auf kleinere magische Aufgaben spezialisiert, um sich das Geld für ihre Studiengebühren zu verdienen. So beschäftigt sie sich hauptsächlich mit dem Vertreiben von Kobolden, Geistern und Poltergeistern.

Aus Geldnot (der Stichtag für die Abgabe der Semestergebühren naht) nimmt sie einen Auftrag zur Reinigung eines magischen Hauses an. Dieser Auftrag erweist sich jedoch als einige Nummern größer als erwartet: Mehrere Menschen sind im dem Haus verschwunden und nur durch den Einsatz großer Magie und die Hilfe ihres Vampirfreundes Alessandro kann Holly eines der Opfer, ihren Freund Ben, aus dem Haus retten.

Aber hinter dem dämonischen Haus steckt mehr als Holly und Alessandro ahnen. Ehe sie sich versieht, kämpft Holly auf der Seite der Vampire gegen die Rückkehr der Dämonen in die Welt der Sterblichen.

Dass ihr Freund Ben sich gerade jetzt von ihr lossagt, da er mit ihrer Magie nicht klar kommt, ihr neues Date, der Polizist Mac, sich nach ihrem ersten Treffen mehr als merkwürdig verhält und sie und Alessandro sich während der Suche nach ein Mittel gegen das Eindringen der Dämonen näher kommen, macht die Sache nicht wirklich einfacher …

Sharon Ashwood zeichnet eine faszinierende Welt, die nicht nur aus Schwarz und Weiß, sondern auch aus vielen Grautönen besteht. Magische Wesen wie Dämonen, Vampire und Hexen wandelten schon immer auf dieser Welt – bis die meisten von ihnen durch die Menschen in einer parallelen Welt verbannt wurden. Aus dieser Welt versuchen die Dämonen zu entfliehen. Nichts anderes also als der Ausbruch aus einem für sie ungerechtfertigten Gefängnisaufenthalt.
Und auch wenn die verschiedenen Wesen auf der Erde gemeinsam versuchen, das Tor zum Gefängnis verschlossen zu halten, hat jeder dafür seine eigenen persönlichen Gründe. Gründe, die der Leser nicht auf den ersten Blick erkennt.
Jede Figur, selbst die Nebenfiguren, bekommt Kapitel für Kapitel mehr Tiefgang und die eine oder andere entwickelt sich in eine ungeahnte Richtung weiter.
Alles in allem ein Stil, der den Leser bis zum Ende des Buches in den Bann hält.

Sharon Ashwood ist eine spannende Mischung aus Krimi, Fantasy und Liebesroman gelungen. Das Happy End wartet noch mit einer, zumindest für mich, überraschenden Enthüllung auf. Außerdem ist das Buch entgegen der meisten anderen Bücher, bei denen noch eine Fortsetzung ansteht, in sich abgeschlossen. Eine Tatsache, die das Buch für mich noch deutlich lesenswerter macht.

Published in: on Januar 5, 2011 at 1:31 pm  Comments (1)  
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