Die Flammende von Kristin Cashore

Kristin Cashore
Die Flammende
Verlag: Carlsen
510 Seiten , Hardcover
ISBN-10: 9783551582119
ISBN-13: 978-3551582119
19,90 €

Das Cover des Buches zeigt eine Frau mit flammend rotem Haar von hinten. Auf ihrem Rücken befinden sich rote Symbole, der Hintergrund des Covers ist einfach nur hell. Damit ähnelt das Cover dem von „Die Beschenkte“, sodass man erkennt, dass die beiden Bücher zusammengehören.

Die Handlung von „Die Flammende“ ist jedoch völlig losgelöst von „Die Beschenkte“. Beide Bücher spielen in derselben Welt, die handelnden Personen haben jedoch nicht das geringste miteinander zu tun – sie leben in zwei völlig anderen Ländern.

Die Flammende – Fire – ist halb Mensch, halb Monster. Man erkennt es an ihren flammend roten Haaren – ein Hinweis auf die magische Fertigkeit, die sie hat: Sie kann die Gedanken der Menschen beeinflussen und sie dazu bringen, alles zu tun was sie will.

Im Gegensatz zu ihrem Vater, dem Monster, handelt sie jedoch wie ein Mensch. Aus Angst, ein richtiges Monster zu werden, will sie ihre Gabe nicht benutzen.

Gerade dies verlangt jedoch ihr König von ihr, um das Königreich zu schützen. Sie soll ihre Fähigkeit gebrauchen, um feindliche Spione zu befragen.

Kristin Cashore erzählt die Geschichte hauptsächlich aus Fires Sicht, lässt dabei aber auch die Eigenarten und Besonderheiten der Nebenfiguren nicht außer Acht. So bekommt man einen guten Einblick in das Land, die Leute und die Tiere, die dort leben. Man lernt die Welt durch Fire kennen, kann sich aber auch sein eigenes Bild machen.

Ein kleiner Teil der Geschichte beschäftigt sich mit der Entwicklung des Bösewichts und wird aus der Sicht seines von ihm magisch beeinflussten Vaters beschrieben. Eine ungewöhnliche Art des Beschreibens, die jedoch die Fähigkeiten des Sohnes nur umso deutlicher macht.

Mit „Die Flammende“ hat Kristin Cashore eine weitere Geschichte aus der Welt von „Die Beschenkte“ geschrieben. Beide sind jedoch vollkommen unabhängig voneinander und unterscheiden sich nicht nur im Handlungsort, sondern auch in den Figuren. So kann es durchaus passieren, dass die Leser, die begeistert die Geschichte von der kriegerischen Katsa gelesen haben, von der eher ruhigen Fire enttäuscht sind. Allen anderen kann man die ebenso spannende, wenn auch ganz andere, Geschichte nur empfehlen.

Wer einfach mal reinlesen möchte kann das hier tun.

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Published in: on März 20, 2011 at 9:23 pm  Schreibe einen Kommentar  
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