[Blick über den Tellerrand] Zwei und dieselbe von Mary E. Pearson

Das Buch, das ich gerade gelesen habe, ist zwar keine Fantasy, aber definitiv ein Buch, das gelesen werde sollte. Es hat mich zu einer neuen Rezensionskategorie verleitet: „Blick über den Tellerrand“ – Rezensionen zu Büchern jenseits der Fantasy, die aber dennoch nicht außer Acht gelassen werden sollten.

Es ist ein Versuch – Ich hoffe er gefällt euch. Wenn ja fehlt wohl nur noch das passende Bildchen dazu. Das wird allerdings – im Gegensatz zu der ersten Rezi in der neuen Kategorie – noch eine Weile auf sich warten lassen…

Mary E. Pearson
Zwei und dieselbe
Fischer Schatzinsel
336 Seiten, Hardcover
ISBN-10: 9783596853373
ISBN-13: 978-3596853373
EUR 14,95 €

Auf dem Cover des Buches kann man eine Hand auf einer Wiese sehen. Auf der Hand sitzt ein blau-schwarzer Schmetterling. Ein Cover, das zum Nachdenken anregt. Und einen dazu verleitet, das Buch in die Hand zu nehmen und näher zu betrachten.

Die siebzehnjährige Jenna lag über einem Jahr im Koma. Als sie erwacht ist nichts so wie zuvor. Sie hat keine Erinnerungen an ihr früheres Leben – und keinen Bezug zu den Personen in ihrem jetzigen. Ihre Großmutter verhält sich seltsam, man könnte fast meinen, sie hasst Jenna. Ihre Eltern sind absolut übervorsichtig und wollen sie nicht mehr aus dem Haus lassen.

Wer ist Jenna? Was ist mit ihr passiert? Eine Tatsache, die Jenna unbedingt herausfinden muss…

Mehr kann ich zu dem Inhalt des Buches leider nicht verraten, ohne dem Buch die Spannung zu nehmen. Aber eines kann ich schon sagen: Die Geschichte ist ganz sicher nicht so, wie es der Leser erwartet.

Gemeinsam mit Jenna entdeckt er Stück für Stück mehr aus Jennas Vergangenheit, während er gleichzeitig lernt, die aktuelle Welt (die sich noch einige Jahre in der Zukunft befindet) zu verstehen.

Während dieser Entdeckungsreise bringt Mary E. Pearson den Leser mehr als einmal zum Nachdenken. Über die Gesellschaft, in der Jenna lebt. Über Gesetze, die den Umgang mit Krankheiten und Kranken regelt, nicht nur in Jennas Welt. Sie bringt den Leser dazu, Fragen zu stellen – einige Fragen davon stellt Jenna. Aber Jenna bekommt Antworten nicht nur von anderen, einige muss sie auch selber finden, genauso wie der Leser des Buches.

Mich hat das Buch von Anfang an in den Bann gezogen. Zunächst durch Jennas Suche nach sich selbst, später durch die Fragen, die sie sich und anderen stellt – und mich damit zum Nachdenken angeregt hat.

Aber selbst, wann man nicht weiter darüber nachdenken möchte, hat man hier eine spannende und völlig unerwartete Geschichte vorliegen, die sich zu lesen lohnt. Ein Buch, das die Erwartungen nicht nur übertrifft sondern völlig über den Haufen wirft.

Hier könnt ihr einen Blick ins Buch werfen – es lohnt sich…

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Published in: on Mai 22, 2011 at 3:44 pm  Comments (2)  
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2 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. […] unter Feen und meine Erste Rezension aus der Kategorie „Blick über den Tellerrand„: Zwei und dieselbe. Außerdem kamen einige auf der Suche nach dem Unkrautland und Andreas Saumweber bei mir vorbei. […]

  2. […] meistbesuchte Beitrag ist noch immer meine “alte” Rezension zu “Zwei und dieselbe“, auch wenn der Lesungsbericht auf dem dritten Platz, kurz nach der Rezension zu “Die […]


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