Sturm im Elfenland von Frances G. Hill

Und wie immer wird der SUB von oben nach unten gelesen …

Frances G. Hill
Sturm im Elfenland
arsEdition
464 Seiten, Hardcover
ISBN-10: 3760763731
ISBN-13: 978-3760763736
EUR 19,95

Das Cover des Buches gefällt mir. Es zeigt den Oberkörper eines Mädchens mit zerzausten Haaren, über ihren Oberarm schlängelt sich ein Tattoo. Das Mädchen ist umgeben von Grüntönen, die mit grün-silbernen Ranken und Verzierungen durchsetzt sind. Der Titel des Buches ist in silbriger Schrift geschrieben, aus denen sich ebenfalls zwei Ranken herauswinden.

Seit einem Anschlag auf das Leben des Elfenkönigs hat dieser den Einsatz von Magie verboten. Ivaylos Eltern lehnen sich gegen diese Regel auf und werden dafür als Verräter vom Elfenkönig verbannt.

Als Kind bleibt Ivaylo von diesem Urteil verschont. Er wird zur seiner Tante (und seiner Cousine) aufs Land geschickt. Anfangs noch spinnefeind – seine Cousine Alana ist sauer, weil er das Zimmer bekommt, was eigentlich ihr versprochen worden war und er fühlt sich fernab seiner Eltern und seiner Freunde einfach nicht wohl und benimmt sich entsprechend garstig – schließen Alana und Ivaylo langsam Freundschaft. – Eine Freundschaft, die sich schon bald bewähren muss: Das Volk der Elfen ist in Gefahr und nur die Magie von Elfen und Zwergen (zwei Völker, die sich schon lange hassen) kann diese Gefahr noch abwenden.

Frances G. Hill erzählt das Buch aus mehreren Sichten. Zum einen aus Ivaylos und Alanas, zum anderen aus der Sicht von Munir, dem einzigen Vertrauten des Königs. Die unterschiedlichen Sichten beleuchten die Geschichte von verschieden Standpunkten, die alle in sich schlüssig und nachvollziehbar sind. Auch sind ihre Meinungen nicht festgefahren, sondern lassen sich durch die Ereignisse beeinflussen.

Obwohl der König Ivaylos Eltern in die Verbannung geschickt hat, ist er nicht böse. Er versucht sein Volk zu schützen, da es seit dem Verbot der Magie nicht mehr selbst in der Lage dazu ist. Als er sieht, dass seine Kraft alleine dazu nicht ausreicht, sucht er Hilfe im Reich der Zwerge.

Was zu Beginn des Buches wie mehrere Einzelschicksale wirkt, zieht Frances G. Hill im weiteren Verlauf des Buches immer mehr zusammen. Alana und Ivaylo, Munir und der König, Elfen und Zwerge. – Die auf den Klappentext (und im eigentlich recht hübschen Buchtrailer) angekündigte Liebesgeschichte zwischen Alana und Ivaylo wird hier eher angedeutet, ich habe die Beziehung zwischen ihnen eher als Freundschaft, aus der sich mehr entwickeln kann, als als Liebesbeziehung empfunden. – Das ist allerdings eher positiv zu sehen, die Beziehung zwischen ihnen ist eben Teil der Geschichte und nicht die ganze Geschichte. Diese enthält nämlich einiges mehr: Politische Verwirrungen, eine Verschwörung gegen den König, Magie, aber eben auch sehr „menschliche“ (auch wenn man hier wahrscheinlich eher „elfliche“ sagen müsste ;-)) Charaktere. – Eine Geschichte die sich zu lesen lohnt.

Reinschnuppern könnt ihr hier.

Published in: on Juli 6, 2011 at 5:36 pm  Kommentar verfassen  
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