Ronar – Zwei Welten von Anke Höhl-Kayser

Anke Höhl-Kayser
Ronar – Zwei Welten
BoD
320 Seiten, Taschenbuch
ISBN-10: 3842326297
ISBN-13: 978-3842326293
EUR 18,80

Auch das Cover des zweiten Bandes stammt von Noëlle-Magali Wörheide. Es zeigt einen Greifvogel vor dem Mond, im unteren Bereich des Covers kann man Bäume erahnen. – Mir gefällt es sogar noch besser als das Cover des ersten Buches.

Zu Beginn des zweiten Bandes (wer Ronar noch nicht gelesen hat, sollte dieses zuerst lesen – meine Rezension dazu findet ihr hier) befindet sich Ronar bei den Elthen im Nebelwald. – Endlich hat er ein Zuhause und das Glück gefanden.

Doch dieses Glück wird von der plötzlichen Krankheit von Ronars väterlichem Freund Athanian überschattet. Durch Ronars Vater, Elaran, hervorgerufen, kann eben dieser Athanian vielleicht heilen.
Gemeinsam machen sich Ronar und Athanian (in seiner Geistform) auf den Weg, Elaran zu finden.

Die Herrschaft über die Elthen hat solange Athanians Sohn Avenor inne. Eine Aufgabe, die umso schwerer ist, da die Elthen gerade jetzt erneut von König Rengor angegriffen werden – können die Elthen ihn aufhalten?

Diesmal erzählt Anke Höhl-Kayser die Geschichte nicht nur aus Ronars, sondern auch aus Avenors Sicht – zwei sympathische Figuren, bei denen es Spass macht, ihren Weg und ihre Entwicklung zu verfolgen. – Und vielleicht auch über die eigene Entwicklung nachzudenken. Die Botschaft des Buches ist klar: Jeder bestimmt seinen Weg und seine Persönlichkeit selbst, nicht andere; ein erster Schritt, um dies zu erkennen (und umzusetzen), ist der Glaube an sich selbst.

Anders als im ersten Band spielt „Ronar – Zwei Welten“ nicht nur in Ronars Welt, auch unsere eigene Welt (und ihre Errungenschaften) spielt eine wichtige Rolle. – Das war unerwartet, hat aber gut in die Geschichte gepasst und bringt vielleicht den ein oder anderen wieder zum Träumen, gerade wenn man abends durch einen romantischen Park läuft.

Mir hat das Buch noch besser gefallen als der erste Band. Ich bin schneller in die Geschichte hineingekommen (vielleicht, weil ich mich schon an den Schreibstil gewöhnt hatte) und wurde richtig mitgerissen, habe mit Ronar gebangt und gehofft. Ich bin mir sicher, dass die Leser, denen „Ronar“ gefallen hat, sich auch von der Fortsetzung begeistern lassen werden. Alle anderen sollten sich zuerst an „Ronar“ wagen.

Eine Leseprobe findet ihr hier.

Published in: on Juli 22, 2011 at 11:13 am  Comments (1)  
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One CommentHinterlasse einen Kommentar

  1. Eine wunderschöne Rezension mit präzise gewählten Worten, in denen ich mein Buch ganz und gar wiedergefunden habe.
    Ich bedanke mich herzlich dafür!
    Liebe Grüße,

    Anke Höhl-Kayser


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