Im Namen der Engel von Mary Stanton

„Im Namen der Engel“ ist der erste Band der Reihe um die Anwältin Bree Winston.

Mary Stanton
Im Namen der Engel
Piper
384 Seiten, Taschenbuch
ISBN-10: 3492267238
ISBN-13: 978-3492267236
EUR 8,95

Auch das Cover dieses Buches zeigt eine Frau (irgendwie habe ich das Gefühl, dass die aktuellen Fantasy-Cover nicht ohne Frauengesicht auskommen). Diesmal vor einem dunklen Friedhof. Über das ganze Cover verteilt finden sich außerdem einige Lichtpunkte – vielleicht Geister?

Nach dem Tod ihres Onkels erbt Bree Winston die Kanzelei (und die Mandanten) ihres Onkels. Da ein Feuer sein Büroräume zerstört hat, muss sie sich allerdings bis zur Instandsetzung anderweitig nach einem Büroraum umschauen. Fündig wird sie in einem Gebäude direkt neben dem einzigen Friedhof in Georgia, auf dem nur Mörder begraben sind. – Die Miete ist jedoch günstig und die Vermieterin sehr sympathisch. Bree mietet die Räume an.

Gleichzeitig mit dem Erwerb von Möbeln für ihr neues Büro findet sie auch Mitstreiter, die ihr bei ihrem ersten Fall helfen, der Aufklärung des Todes von Immobilienhai Benjamin Skinner. Dieser wurde ihr sowohl telefonisch vom Toten als auch von seiner noch quicklebendigen Partnerin angetragen. Diese möchte so verhindern, dass er sie weiter heimsucht.

Die Idee hinter der Geschichte ist richtig gut: Eine Anwältin, die die Verstorbenen im himmlischen Gerichtshof vertritt und dafür erst die irdischen Verwicklungen aufklären muss. Da es sich um überirdische Fälle handelt werden ihr dafür selbstverständlich himmlische Gefährten zur Seite gestellt.

Denoch hat es die Geschichte nicht geschafft, mich in ihren Bann zu ziehen. Mir persönlich war sie zu langatmig, zu langsam – es fehlte einfach der Schwung.

Die Figuren an sich sind allerdings durchaus sympathisch (mir gefiel Brees Hund Sascha am Besten). Für himmlische Mitstreiter waren jedoch gerade Brees Mitarbeiter etwas zu gewöhnlich – es sind immerhin Engel! Richtig überirdisch wirkt nur der „Privatdetektiv“ Gabriel Striker (ebenfalls einer ihrer himmlischen Helfer), der ihr durchaus aus der einen oder anderen brenzligen Situation helfen kann.

Alles in allem eine nette Abwechslung – aber mehr auch nicht. Das Buch ist trotz der fantastischen Elemente, wie Geister und Engel, nicht mehr als ein ganz normaler Krimi – und damit liegt es eindeutig nicht auf meiner Wellenlänge. Vielleicht kann ihm der ein oder andere Krimifan jedoch etwas mehr abgewinnen.

Eine Leseprobe findet ihr hier.

Published in: on Juli 31, 2011 at 6:42 pm  Comments (1)  
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One CommentHinterlasse einen Kommentar

  1. Hallo – einen schönen Blog hast du da!

    Ich habe das Buch übrigens auch vor kurzem gelesen und meine Meinung war ähnlich – tolle Idee, aber das Ergebnis ist eher langweilig.

    LG, Hermia


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