Alera – Geliebter Feind von Cayla Kluver

Cayla Kluver
Alera – Geliebter Feind
Verlag: Piper
560 Seiten
ISBN-10: 3492702163
ISBN-13: 978-3492702164
19,95 €

Das Cover des Buches zeigt das Gesicht ein Mädchen mit eindringlich blauen Augen, Augen, die Blicke einzufangen vermögen – zumindest meinen haben sie erwischt ;-).

Alera ist die älteste Prinzessin und damit die Thronfolgerin des Königreiches Hytanica. Es ist Tradition, dass die Thronfolgerin an ihrem achtzehnten Geburtstag gekrönt wird und damit die Herrschaft an ihren Mann übergeht.
Diese Tradition möchte Aleras Vater, der König, beibehalten und so drängt er Alera zu heiraten. Er hat auch schon den passenden Kandidaten im Auge, Steldor, einen aufstrebenden und tüchtigen junge Lord.

Alera hat sich jedoch in Lord Narian verliebt. Ein junger Mann, der als Kind vom dem feindlich gesinnten Nachbarreich, Cokyri, gestohlen wurde und in dem Glauben, Cokyrier zu sein, aufwuchs. Erst vor Kurzem erfuhr er von seiner wahren Herkunft und auch nach seiner Rückkehr nach Hycantia ist unklar, wem seine Loyalität gilt – Hycantia oder Cokyri?

Alera muss sich entscheiden, für Steldon oder Narian, für ihr Land oder für einen potentiellen Feind.

Alera ist eine sympathische Hauptfigur. Ein junges Mädchen, das als Prinzessin aufwuchs, aber dennoch wie alle anderen jungen Mädchen auch jede Menge Unfug im Kopf hat. Und damit eine Person ist, mit der man sich leicht identifizieren kann.

Auch Aleras Faszination für Narian kann man gut nachvollziehen: Er ist anders als die Männer, die sie kennt. Und dank seiner cokyrischen Erziehung behandelt er sich auch anders als alle Männer, die sie kennt. Er unternimmt Sachen mit ihr, an die andere nicht einmal denken würden und geht gefährliche Wagnisse ein, um mit ihr zusammen zu sein. – Wer würde so einen Mann nicht mögen? 😉

Aber auch die anderen Figuren um Alera muss man einfach gern
haben (die meisten zumindest). Ihren Leibwächter London, ihre Schwester Miranna und deren beste Freundin Semari.

Einzig der neue Leibwächter Tardark und Lord Steldon sind mir nicht allzu sympathisch – aber es kann gut sein, dass hier auch Aleras Meinung über die beiden auf mich abgefärbt hat.

Über den Feind, die Cokaryier erfährt man in diesem Band nicht viel, aber die Geschichte ist auch so spannend genug: Ein geheimnisvolle Junge aus Feindesland, eine Prinzessin, die sich zwischen ihrem Land und ihrer Liebe entscheiden muss – und dass, obwohl sie ihre Kindheit noch nicht einmal ganz hinter sich gelassen hat.

Während der Geschichte lernt Alera einiges, über die Cokaryier, über ihre Fähigkeiten und über ihre Freunde. Sie lernt Verantwortung für ihre Taten zu übernehmen, sie wird erwachsener – und auch ihre Entscheidungen werden es. Für wen sie sich schlussendlich entscheiden wird, bleibt lange unklar. Aber zum Ende des Buches ist die Entscheidung getroffen, die Folgen bleiben für den Leser jedoch unklar – man könnte das Ende des Buches daher fast als Cliffhanger bezeichnen, auch wenn es nicht ganz so abgeschnitten endet.

Ich bin froh, dass ich „Alera – Geliebter Feind“ erst jetzt gelesen habe, so brauche ich zumindest nicht lange auf den Nachfolgeband „Alera – Zeit der Rache“ zu warten :-). Und weiterlesen werde ich definitiv, ich will schließlich wissen, wie es Alera, ihrer Liebe und ihrem Land weiter ergeht.

Einen Blick ins Buch werfen könnt ihr übrigens hier.

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Published in: on Oktober 18, 2011 at 6:06 pm  Schreibe einen Kommentar  
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