Im Schatten des Mondlichts – Das Erwachen von J. J. Bidell

Als glückliche Gewinnerin 🙂 des Ebooksgewinnspiel von Claudias Bücherregal habe ich das Ebook „Im Schatten des Mondlichts“ und die exklusive Vorableseprobe zum Nachfolgeband gewonnen.

Da mich schon die Leseprobe zum ersten Band in den Bann gezogen hat habe ich mich auch nicht all‘ zu lange vom Lesen abhalten lassen. Ein Ebook lässte sich eben auch viel zu schlecht auf dem SUB unterbringen ;-).

J. J. Bidell
Im Schatten des Mondlichts – Das Erwachen
Verlag: Elke Becker
289 Seiten
ASIN: B004XR5268
4,99 €

Das Cover des Buches (ob man beim Ebook überhaupt von einem Cover sprechen kann?) zeigt das gelbe Auge eines Panthers. – Ein Blick, den man so ganz sicher nicht aus der Nähe erleben möchte.

Die junge Naomi freut sich sehr über die Zusage auf ihr Stipendium für ein Auslandssemester in Maine. Auch wenn ihre Großmutter die Aussicht auf Naomis längere Abwesenheit mehr als nur zu erschrecken scheint. Der Grund, den sie Naomi dafür nennt, ist mehr als abstrus. Sie vermutet, dass Naomi ein Katzenmensch ist, ein Mensch, der sich in einen Panther verwandeln kann. – Und damit jemand, der in Gefahr ist, denn was die Menschen fürchten, das jagen sie.

Naomi glaubt ihrer Großmutter kein Wort, verspricht aber, auf sich aufzupassen und sich regelmäßig zu melden. Ein Versprechen, das sie nicht ganz einhält, denn in Maine wartet viel mehr auf sie, als sie je erwartet hätte: Ein gutaussehender Gastdozent, neue Freunde und später auch der Gedanke, das ihre Großmutter nicht ganz so verrückt sein könnte, wie es scheint …

J. J. Bidells Schreibstil hat mich schon zu Beginn der Geschichte in den Bann gezogen. Sie schreibt die Geschichte hauptsächlich aus Naomis Sicht. Und Naomi hat einen Blick für die Schönheit der Natur, einen Blick, den sie auch an den Leser weitergibt. Aber auch so ist Naomi eine sympathische Persönlichkeit. Ein Mensch mit Prinzipien, der für seine Ziele einsteht, aber eben auch eine junge verliebte Studentin. – Eine Tatsache, die es dem Leser leicht macht, mit ihr zu sympathisieren.

Auch gut gefallen hat mir, dass im Verlauf der Geschichte der Kontakt zu Naomis Heimat – ihrer Großmutter und ihrem Nur-Freund Karsten – nicht abbricht sondern noch eine Rolle spielt (wenn auch keine übergeordnete). – Das passt zu Naomi und macht deutlich mehr Sinn als dass eine Hauptperson mit dem Beginn ihres Studiums (oder Abenteuers) ihre Ursprünge komplett hinter sich lässt.

Die Menschen, die Naomi in Maine kennen lernt, scheinen auf den ersten Blick alle recht nett (oder sogar liebenswert) zu sein. Aber wie dem nun mal so ist kann der Schein auch täuschen. Aber was wäre auch eine Geschichte, wenn sie völlig vorhersehbar wäre.

In diesem Band der Reihe wird Naomi flügge, verliebt sich und stellt fest, dass mehr in ihr steckt als sie ahnte (ein Panter zum Beispiel ;-)) – und muss lernen damit zu Recht zu kommen. Das Buch endet allerdings ziemlich offen, auch wenn jetzt die Fronten erst einmal geklärt sind.

Ich hätte mir ein abgeschlosseneres Ende gewünscht, aber auch so ist die Geschichte gut zu lesen – und macht definitiv Lust auf Band zwei. Wie gut, dass ich noch die exklusive Vorableseprobe dazu hier liegen habe ;-).

In die Geschichte reinschnuppern könnt ihr übrigens hier.

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Published in: on November 22, 2011 at 7:00 am  Schreibe einen Kommentar  
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