Dragon Fire von G. A. Aiken

„Dragon Fire“ ist der vierte Teil der Drachen-Reihe von G. A. Aiken – und folgt damit direkt auf „Dragon Touch“ (das mir im Regal leider noch fehlt).

G. A. Aiken
Dragon Fire
Verlag: Piper
512 Seiten
ISBN-10: 3492268277
ISBN-13: 978-3492268271
9,99 €

Das Cover des Buches ähnelt dem der anderen aus der Drachen-Reihe. Es zeigt eine rothaarige Frau – vermutlich die Hauptperson der Geschichte, Keita – vor einem blau-grünen ins schwarz übergehenden Hintergrund. Damit reiht es sich optisch nahtlos in die Reihe der Vorgänger ein.

Die Drachenprinzessin Keita ist eine Charmeurin, wenn sie ein Mann wäre, würde man sie als Frauenheld bezeichnen – da sie eine Frau ist, gibt es einige weniger nette Wörter, mit denen man sie bezeichnet.

Aber auch, wenn Keita vordergründig nur ihren Spaß haben möchte – in ihr steckt weit mehr und hinter Charme und gutem Aussehen steckt einiges an Intelligenz. Eine Intelligenz, die sie vortrefflich einzusetzen versteht, um ihre Ziele zu erreichen – auch wenn ihre Waffen nicht bei jedem wirken.

Der Blitzdrache Ragna begleitet Keita nur aus Höflichkeit gegenüber ihrer Mutter. Eine Höflichkeit, die sich nicht auf sein Benehmen gegenüber Keita ausstreckt – bis er das erste Mal einen Blick hinter ihre Fassade erhaschen kann.

Die Drachen-Reihe von G. A. Aiken sollte in der richtigen Reihenfolge gelesen werden. Ich habe versehentlich ein Band übersprungen – und das beim Lesen deutlich gemerkt. Die Handlung an sich ist zwar abgeschlossen, die Bücher verlaufen aber in chronologischer Reihenfolge und so sind einem als Leser ohne das Vorwissen einige Personen und angemerkte Ereignisse nicht bekannt – und es wird auch nicht großartig darauf eingegangen.

Die Hauptpersonen dieses Buches sind ziemlich interessant – zumindest Keita ist für den Leser genau so undurchsichtig wie für Ragna. Man sollte sich hier nicht allzu schnell ein Urteil bilden.

Ein Großteil der Geschichte wird aber auch von alten Bekannten, den Hauptpersonen der Vorgängerbände, eingenommen. Und die haben sich nicht im Geringsten verändert – die Geschichte bleibt also feurig.

Und obwohl mir etwas Vorwissen fehlt hat es mir Spaß gemacht, wieder in G. A. Aikens Drachenwelt einzutauchen und zu erfahren, wie die Geschichte der Drachenfamilie weitergeht. Aber auch die neuen Nebenfiguren sind weit mehr als nur Randfiguren – ob Zentauren oder Hexen, sie werden in den foglenden Bänden sicher noch eine Rolle spielen.

Damit ist „Dragon Fire“ eine gelungene Fortsetzung der Drachenreihe. Die Liebesgeschichte ist hier nicht ganz so ausgeprägt wie in den Vorgängerbänden, aber durch die Weiterführung eben dieser wird man weit mehr als nur entschädigt.

Eine Leseprobe findet ihr hier.

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Published in: on Mai 17, 2012 at 6:00 am  Schreibe einen Kommentar  
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