Die Köche – Die Speisekammer des Schlemmens von Ulrich Burger (Hrsg.)

diekoeche02 Ulrich Burger (Hrsg.)
Die Köche – Die Speisekammer des Schlemmens
Verlag: Ulrich Burger
160 Seiten, Taschenbuch
ISBN-10: 3943378055
ISBN-13: 978-3943378054
10,90 €

„Die Speisekammer des Schlemmens“ ist nach „Biss zum Mittagessen“ die zweite Sammlung von Rezepten und Geschichten deutscher Autoren von Ulrich Burger.

Das Cover ähnelt der ersten Geschichten- und Rezeptsammlung: Wieder zeigt es Spaghetti, Fleischklöße und die recht ungewöhnliche Gabel, der einzige Unterschied sind Hintergrundfarbe und Titel.

Dieses Mal erwartet dem Leser mit dem Aufschlagend es Buches kein Aperitif, nur der Hinweis darauf, dass das Buch dem Koch Laferus gehört – bleibt dem Leser also nur zu hoffen, dass er es nicht irgendwann zurückverlangt.

Insgesamt bietet das Buch wieder eine große Auswahl an Rezepten, mal mit, mal ohne Geschichte. Im Falle von Sabrina Quanaj zum Beispiel ohne Geschichte – und auch wenn die „Sonnentaler Früchtepastete“ echt gut klingt, hat mich das Fehlen einer Geschichte etwas enttäuscht. Einige Geschichten konnten mich dafür wieder wirklich mitreißen: „Der Farbendieb“ von Juliane Seidel, der die Geschichte eines farbstehlenden Sonnenhörnchens erzählt – und damit die Zubereitung eines Regenbogenkuches wirklich erschwert; bei „Heidelbeerplätzchen“ von Ruth M. Fuchs und „Traumbeeren“ von Tanja Bern haben mir sowohl die Rezepte als auch die Geschichte wirklich sehr zugesagt und bei „Con Carne“ von T.S. Orgel hat sich auch wieder der vermisste Funke Humor eingeschlichen. Bei „Die Waage der Gerechtigkeit“ von Kristin Falck konnte ich allerdings nicht mal den Zusammenhang zwischen Geschichte und Rezept erkennen – auch wenn ich zugeben muss, dass der „Schokoladen-Wolken-Kuchen“ echt gut klingt.

Insgesamt fehlt es mir bei diesem Buch an dem Zusammenhalt zwischen den Geschichten und den Rezepten. Standen in der ersten Sammlung die Rezepte im Vordergrund der Geschichten, wirken sie nun in den meisten Fällen wie ein bloßer Nachtrag zu den einzelnen Geschichten oder stehen sogar völlig für sich. Und auch wenn mir ein paar der Geschichten recht gut gefallen haben, bin ich nach „Biss zum Mittagessen“ etwas enttäuscht von „Die Speisekammer des Schlemmens“. Einige Rezepte sind sicherlich das Nachkochen wert, unterhalten hat mich das Buch allerdings bei weitem nicht so gut wie erwartet.

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Published in: on Januar 28, 2013 at 12:30 pm  Schreibe einen Kommentar  
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