Saga 2 von Brian K. Vaughan

saga2 Brian K. Vaughan
Saga 2
Verlag: Cross Cult
160 Seiten
Hardcover
ISBN-10: 3864251885
ISBN-13: 978-3864251887
22 €

Mit Saga 2 führt Brian K. Vaughan die Geschichte um das flüchtige Liebespaar Marco und Alana fort.

Das Cover des Buches ist um einiges blutiger als des vorangegangenen. Es zeigt Marco bei einem seiner früheren Kämpfe. Blutverschmiert schwingt er sein Schwert gegen die Flügel seiner Feinde.

Unterwegs in einem magischen Raumschiff müssen Alana und Marco nun gleich zwei Probleme lösen: Die Flucht vor dem immer näher kommenden Kopfgeldjäger „Der Wille“ und Marcos plötzlich auftauchenden Eltern ihren Familienstand zu erklären und ihre Enkelin vorzustellen.

Nachdem Hazel den Leser auf einen kurzen und prägenden Ausflug in Marcos Vergangenheit mitgenommen hat, beginnt das Buch genau dort, wo „Saga“ endete: Das Paar steht Marcos Eltern gegenüber, die ziemlich plötzlich auf dem Raumschiff auftauchten. Keine allzu glückliche erste Begegnung – auf beiden Seiten. Denn ebenso plötzlich wie Marcos Eltern auftauchen ist Hazels Babysitterin, das Geistmädchen Izabel, verschwunden – gebannt von Marcos Mutter. Während Marco sich daraufhin um das nahestehende Problem kümmert und sich, gefolgt von seiner Mutter, auf magischen Weg auf die Suche nach Izabel macht, steht Alana mit Hazel allein ihrem Schwiegervater gegenüber. Eine Situation, die sich zum Glück auf recht ungewöhnliche Art weitaus schneller löst als das um den Kopfgeldjäger, der ihre Spur aufgenommen hat.

Selbiger hat eine ebenso überraschende, wenn auch weniger unliebsame, Begegnung mit Marcos Ex-Verlobten, die neben ihren Verlobungsringen auch Marcos Tod wünscht – eine Reaktion die man als Leser zumindest ansatzweise nachvollziehen kann. Das Wiedersehen mit der Lügenkatze und ihrer amüsanten Ehrlichkeit samt der Vertiefung des Nebenstrangs, durch den „Der Wille“ bereits im Vorgängerband ein paar Sympathiepunkte errungen hat, machen seinen Erzählstrang mindestens ebenso lesenswert wie den um die Hauptcharaktere.

Unterbrochen werden die zwei Stränge zum einen durch Blicke in Marcos und Alanas gemeinsame Vergangenheit, die zumindest zu einem Teil auf die Lektüre eines romantischen Romans zurückzuführen ist, und der Verfolgung dieser Wurzel allen Übels bis hin zum Romanautor durch den Prinzen der Robotermenschen. Letztere ist recht amüsant, ersteres – das erste Aufeinandertreffen und Kennenlernen von Alana und Marco – etwas für richtige Romantiker (solange sie auch etwas Blut vertragen können).

Im „Finale“ des Buches stoßen dann Kopfgeldjäger und Flüchtlinge aufeinander – zu einem echten Kampf kommt es jedoch nicht, da alle vor einem weitaus größeren Problem stehen. Und wirklich gut geht es auch diesmal nicht aus.

Die Gestaltung bleibt auf dem gleichen Niveau wie beim Vorgänger. Besonders gelungen fand ich die grafische Unterscheidung zwischen Vergangenheit und Gegenwart, die schon durch Farbwahl und Stil auf den ersten Blick zu unterscheiden waren.

Damit bin ich – obwohl in diesem Band nicht ganz so viel passiert wie im Vorgänger – doch sehr zufrieden und ziemlich neugierig, wie es jetzt wohl weitergeht. Durch die Blicke in die Vergangenheit sind mir Marco und seine Familie noch mehr ans Herz gewachsen und ich hoffe natürlich auf ein Happy End. Aber auch ihre Jäger sind erstaunlich hartnäckig und damit ist beileibe nicht nur der Hauptstrang interessant. Ich bin mir damit trotz des etwas ruhigeren Verlaufs sicher, dass das Buch auch den Lesern von Band eins gefallen wird, vielleicht ein bisschen weniger – je nachdem, ob sie Romantik oder Action den Vorzug geben.

Und hier könnt ihr euch selbst einen ersten Eindruck verschaffen.

Published in: on Juni 18, 2014 at 8:00 pm  Schreibe einen Kommentar  
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Saga von Brian K. Vaughan

Saga Brian K Vaughan
Saga
Verlag: Cross Cult
160 Seiten
Hardcover
ISBN-10: 3864251877
ISBN-13: 978-3864251870
22 €

Das Cover des Comics zeigt zwei Wesen, die einer Fantasywelt entsprungen sein könnten: Eine schwarzhaarige junge, geflügelte Frau, die mit einer Hand ihr säugendes Baby und in der anderen eine Pistole hält. Dem Mann an ihrer Seite wachsen Widderhörner aus dem Kopf und auch er hält seine Waffe – ein Kurzschwert – fest im Griff. Eine junge Familie, die einer gefährlichen Bedrohung entgegensieht – und genau ihre Geschichte wird in diesem Buch erzählt.

Alana und Marko gehören zwei bis aufs Blut verfeindeten Rassen an – und doch haben sich die zwei ineinander verliebt. Nun sind sie mitsamt ihrem neugeborenen Kind auf der Flucht – vor ihren eigenen Volk und vor den Kopfgeldjägern, die auf sie angesetzt wurden. Um den Jägern zu entkommen, müssen sie eine mythische Rakete finden und es dafür neben ihren Verfolgern auch mit einer verdammt feindlichen Umgebung aufnehmen.

Es gibt viele Geschichten über Liebe zwischen eigentlich verfeindeten Menschen (oder auch anderen Wesen), die bekannteste ist wohl die von „Romeo und Julia“. Der Grundgedanke ist hier ähnlich, Alanas und Markos Geschichte wird allerdings später erzählt – dann, wenn die beiden Liebenden bereits zusammen sind und auf ihrer gemeinsamen Flucht ein weiterer Flüchtling das Licht der Welt erblickt: Ihre gemeinsame Tochter Hazel. Und da ihre Liebe keine heimliche und verborgene ist, steht der jungen Familie ein Kampf gegen eine Übermacht bevor. Kämpfe, Tod und Blut stehen damit – auch wenn sie nicht unbedingt für ein Neugeborenes geeignet sind – auf der Tagesordnung. Zum Glück nehmen es die Protagonisten – einschließlich Hazel, die die Geschehnisse immer wieder kommentiert (und manchmal sogar etwas vorweg nimmt) – die Geschehnisse humorvoll. Ihre Wortgefechte zaubern sogar dem Leser immer wieder ein Schmunzeln ins Gesicht.

Unterstützt von den sehr detaillierten Zeichnungen der Illustratorin Fiona Staples erzählt Brian K. Vaughan die Gesichte des Universums, aus dem Marko und Alana stammen, die Geschichte des Neugeborenen Hazels und die der Kopfgeldjäger, die sie und ihre Familie jagen. Neben ihren Waffen – die entweder magisch sind oder neuster Technik entsprechen – steht ihrer Familie auch ein jugendliches Geistmädchen zur Seite – das nur zu gern den Job als Hazels Babysitterin übernimmt.

Die Grundidee der Geschichte klingt ziemlich romantisch, viel Platz für Romantik bleibt auf der Flucht allerdings nicht. Kämpfe, Blut und Tod stehen auf der Tagesordnung und werden von Fiona Staples sehr – manchmal vielleicht zu sehr (die Gedärme des Geistmädchens hätte ich zum Beispiel nicht unbedingt sehen wollen) detailliert dargestellt. Die Blicke auf andere Teile des Universum sind zum Teil recht skurril, ein Mensch mit einem Bildschirm als Kopf wirkte auf mich zum Beispiel sehr befremdlich, andere fantastisch, wie die Lügenkatze des Kopfgeldjägers „Der Wille“; alle sind durchweg sehr interessant – auch wenn mich natürlich hauptsächlich die Geschichte der jungen Familie interessiert, habe ich mich nur zu gern in die anderen Winkel der Galaxis entführen lassen. Tatsächlich habe ich dabei sogar bei den Verfolgern ein paar gute Seiten entdecken können.

Schon mit den ersten Seiten, die mich doch recht überrascht haben – welche Geschichte beginnt schon mit der detaillierten Darstellung einer Geburt? – hat mich die Geschichte in den Bann geschlagen. Autor und Illustratorin haben mich einen Blick auf eine weit entfernte Galaxis werfen lassen um mich an dem Schicksal einer überaus faszinierenden Familie teilhaben zu lassen. Mit dem doch sehr offenen Ende hat sich diese noch weiter vergrößert und mich mit einem Grinsen zurückgelassen. Die plötzlich auftauchenden Schwiegereltern haben mit der Situation sicherlich ebenso zu kämpfen wie Alana und Marko – die Kommunikationsschwierigkeiten hier sind wahrscheinlich noch eine Klasse größer, als es sonst üblich ist.

Ich kann „Saga“ damit tatsächlich fast uneingeschränkt (über die ein oder anderen blutigen Gedärme sollte man schon hinwegsehen können) empfehlen. Es ist eine faszinierende Geschichte, die neben dem romantischen Aufsetzpunkt auch spannende Kämpfe, gefährliche Verfolgungsjagden bietet, die mit eine gute Portion Humor und einer Mischung aus Magie und Technik gelungen abgerundet wird. Ich freu mich schon darauf, zu erfahren, wie es in „Saga 2“ weitergeht.

Hier könnt ihr selbst einen Blick auf die ersten Seiten werfen.

Published in: on Juni 14, 2014 at 9:00 am  Comments (2)  
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Alisik – Herbst von Hubertus Rufledt und Helge Vogt

Neben meiner Rezension möchte ich euch auch den Trailer zu Alisik nicht vorenthalten. Neben einem ersten Eindruck zum Stil des Comics gibt er auch die Stimmung wirklich gut wieder:

alisik Hubertus Rufledt und Helge Vogt
Alisik – Herbst
Verlag: Carlsen
112 Seiten
Taschenbuch
ISBN-10: 3551770263
ISBN-13: 978-3551770264
7,99 €

Schon das Cover des Comics ist ungewöhnlich und ein wenig skurril. Es zeigt ein junges Mädchen mit rosafarbenem T-Shirt, über dem geisterhafte rosafarbene Flügel schweben. Das Mädchen und ihr Shirt sind dabei das einzig wirklich farbige auf dem Cover – die restliche Szenerie, ein Friedhof bei Mondschein, ist eher düster gehalten.

Umringt von ziemlich skurrilen Gestalten erwacht Alisik mit nichts als einem Nachthemd bekleidet in einem Sarg. Der Alptraum, in dem sie sich zuerst wähnt, erweist sich als bittere Realität. Sie ist eine Postmortale: Jemand, der Schuld auf sich geladen hat und über den noch nicht entschieden wurde, ob er nun ins Licht oder ins Dunkel treten wird.

Ebenso wie das Cover ist auch der Zeichenstil des Comics ziemlich skurril. Die Mischung zwischen düster gehaltenen Seiten mit kleinen Farbklecksen (die Protagonisten der Geschichte) und Seiten mit wahren Farbexplosionen wirkt auf mich ziemlich gewöhnungsbedürftig. Es ist allerdings auch eine gut gewählte Möglichkeit, zwischen der Welt der Lebenden und der der Postmortalen zu differenzieren – auch wenn sich hin- und wieder auch in der Welt der Postmortalen einige Farben einschleichen, zum Beispiel wenn diese in Partystimmung sind. Die Postmortalen selbst sind, abgesehen von Alisik, ziemlich skurrile Typen – und genau so sind sie auch gezeichnet. Sie wirken allerdings alle ziemlich sympathisch und nicht im Geringsten gruselig, trotz ihres Aussehens.

In „Herbst“ beginnt Alisiks Geschichte als Postmortale. Zusammen mit dem Leser wird Alisik in die Welt der Postmortalen eingeführt – und genau wie sie hat man keine Ahnung, wie sie überhaupt dorthin gekommen ist. Kleine Andeutungen lassen einen sogar fragen, ob sie überhaupt dorthin gehört.

Ergänzt wird die Geschichte immer wieder durch Auszüge aus dem „Buch der 3 mal 77 Totenregeln“. Diese erweitern gekonnt das Bild, das man sich von den Postmortalen und dem Totenreich macht – obwohl die Regeln von den Postmortalen selbst doch recht häufig gebeugt werden. Ich bin mir allerdings auch nicht sicher, ob jeder Postmortale eine Ausgabe des Buches erhalten hat.

Die angepriesene Liebesgeschichte kommt in „Herbst“ noch relativ kurz. Alisik lernt den blinden Ruben erst einmal nur kennen, auch wenn zumindest sie sich gleich verliebt und sich demnach erst einmal den typisch weiblichen Problemen widmet: Was ziehe ich beim nächsten Treffen an? Eine Frage, die für eine Postmortale deutlich schwieriger zu beantworten ist als für eine Sterbliche. Mit dem Ende des Buches sind Ruben und Alisik noch längt nicht zusammen, sie schmieden allerdings ihren ersten gemeinsamen Plan. Ein Plan, der vielleicht einiges, was jetzt noch im Dunklen liegt ans Licht bringen wird – jedoch erst im nächsten Band.

Mit dem Ende des ersten Bandes finde ich den Zeichenstil noch immer ungewöhnlich – genau wie die Geschichte an sich. Mir hat allerdings beides gefallen und mit dem Ende bin ich ziemlich neugierig darauf, wie es weitergeht. Viel mehr als eine Einleitung, beziehungsweise ein Appetitanreger, war „Herbst“ für mich nämlich nicht. Für eine routinierte Leseratte ist es definitiv zu kurz – und bis zum nächsten Band eindeutig noch zu lange hin.

Einen ersten Eindruck könnt ihr euch hier verschaffen.

Published in: on August 3, 2013 at 9:00 am  Comments (5)  
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Mercy Thompson – Heimkehr von Patricia Briggs

Und auf Comic-Rezension eins folgt Nummer zwei. Nachdem mir „Das letzte Einhorn“ so gut gefallen hat, konnte ich der Werbung für das Prequel der „Mercy Thompson“-Reihe nicht widerstehen.

Patricia Briggs
Mercy Thompson – Heimkehr
Verlag: Panini Manga und Comic
112 Seiten, Comic
ISBN-10: 3866078765
ISBN-13: 978-3866078765
14,95 €

Auch bei diesem Comic ist das Cover nicht ganz nach meinem Geschmack: Mery inmitten eines Rudels geifernder Werwölfe mit gelb leuchtenden Augen. – Aber das Cover passt, sowohl zum Inhalt, als auch zum Stil des Comics.

Um eine feste Anstellung als Lehrerin zu finden hat sich Mercy Thompson nach Tri-Cities begeben. Dort läuft es allerding nicht ganz nach ihren Vorstellungen: Die Schule, bei der sie sich beworben hat, sucht keine Geschichtslehrerin, sonder ein Mädchen für alles. Das Geschichtswissen ist dort weniger wichtig als die Fähigkeit Fährten zu lesen oder das Engagement nach der Schule. Der Tiefpunkt ihres Tages ist jedoch der Überfall durch ein Rudel Werwölfe, den sie nur durch das Eingreifen eines weiteren Rudels übersteht – ganz im Gegensatz zu ihrem Auto.

In der nahegelegenen Werkstatt findet sie einen Job und jede Menge Ärger …

Auch in Comic-Form bleibt Mercy Thompson, wie sie ist – gut, ich habe sie mir in ihrer menschlichen Form vom Aussehen her etwas anders vorgestellt, aber sonst ist sie immer noch dieselbe: Eine Frau mit der Gabe, sich in einen Kojoten zu verwandeln, und ein Magnet für Ärger jeglicher Art.

Man merkt, dass die Geschichte von der Autorin selbst geschrieben ist. Sie passt einfach perfekt zu den anderen Geschichten. Auch wenn man sich das Aussehen der ein oder anderen Figur etwas anders vorgestellt hat – die Figuren bleiben, ebenso wie Mercy, wie sie sind. Damit bietet der Comic Lesern die Möglichkeit, sich mit der Welt von Mercy Thompson zu vertraut zu machen oder einfach mehr über sie zu erfahren.
Mir als Fan der „Mercy Thompson“-Reihe hat sie zweiteres geboten. Und es hat richtig Spass gemacht, mal anders über Mercy zu lesen – und etwas mehr über die Hintergründe zu erfahren. Welcher Fan wollte noch nie wissen, wie Mercy Zee kennen gelernt und einen Job in seiner Werkstatt gefunden hat?

Mir hat es definitiv gefallen und ich habe jetzt große Lust, einen Re-Read der Reihe zu starten. Da am Montag der sechste Band der Serie erscheint, könnte der Zeitpunkt nicht besser sein ;-).

In den Comic reinblättern könnt ihr hier.

Published in: on September 10, 2011 at 5:57 pm  Schreibe einen Kommentar  
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Das letzte Einhorn – Die Graphic Novel von Peter S. Beagle

Ich wollte gestern Abend eigentlich nur mal kurz reinschnuppern, stattdessen bin ich dann einfach etwas später ins Bett gekommen. Und damit kommen wir zu meiner ersten Comic-Rezension:

Peter S. Beagle, Peter B. Gillis, Renae De Liz
Das letzte Einhorn
Verlag: Panini Manga und Comic
144 Seiten, Comic
ISBN-10: 3746626455
ISBN-13: 978-3746626451
14,95 €

Das Cover (ob das bei einem Comic auch so genannt wird?) gefällt mir nicht allzu gut und liegt meiner Meinung nach hinter den Zeichnungen der Graphic Novel deutlich zurück, aber zumindest sticht das Einhorn deutlich hervor. Im Hintergrund kann man einen Jäger und zwei Wölfe erkennen – der Anfang der Geschichte um das letzte Einhorn.

Die Geschichte ist die Altbekannte: Nachdem das Einhorn in ihrem Wald zwei Jäger belauscht, die meinen, dass es wohl es letzte seiner Art sei, macht es sich auf die Suche nach den anderen Einhörnern.

Aber obwohl die Geschichte die Gleiche ist können auch Kenner des Buches (oder des Films) noch etwas Neues entdecken. Der Fokus der Graphic Novel liegt auf anderen Details als zum Beispiel im Film. Szenen, die im Film oder Buch keine oder nur eine sehr nebensächliche Rolle spielen werden hier etwas in den Vordergrund gerückt und bekommen in der Graphic Novel ihre eigene Doppelseite: So zum Beispiel die Großmutter des Jägers, die als junges Mädchen ein Einhorn traf oder die Rettung eines Einhorns durch den großen Zauberer Nikos.

Die Figuren sehen anders aus als im Film, aber man erkennt sie – und selbst wenn es nicht so wäre, der Geschichte würde es keinen Abbruch tun.

Eine wirklich gelungene Adaption (die unter Einbezug des Autors entstanden ist), die den Fans der Geschichte die Möglichkeit bietet, diese einmal mit anderen Augen zu betrachten – aber auch eine gute Gelegenheit für Neueinsteiger ist, sich mit der Geschichte vertraut zu machen. – Eine Gelegenheit, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Eine Leseprobe findet ihr hier.

Published in: on August 29, 2011 at 10:10 am  Comments (2)  
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Malice von Chris Wooding

Nachdem ich mich für ein Buch für Station 6 (Fantasy-Horror *brrr*) der All you need is Fantasy … ! – Challenge entschieden hatte wollte ich es irgendwie auch schnell lesen. Nach einem Speed-Read 😉 hier also die zugehörige Rezension:

Chris Wooding
Malice – Du entkommst ihm nicht
Verlag: Ravensburger
425 Seiten , Hardcover
ISBN-10: 3473353299
ISBN-13: 978-3473353293
16,95 €

„Malice“ ist eine Mischung aus Roman und Comic, d.h. die Geschichte wird abwechselnd in Roman- und Comicform erzählt.
Das Cover des Buches zeigt den Bösewicht der Geschichte, Tall Jake, vor einem im roten Hintergrund stilisierten Ausschnitt aus der Comicwelt „Malice“.

„Malice“ ist eine Comicreihe um eine Welt voller bösartiger Maschinenwesen und heimtückischer Labyrinthe. Ein Comic, der nur schwer zu beschaffen ist (einige bezweifeln sogar dessen Existenz) und um den sich einige Gerüchte ranken: Es heißt, dass Tall Jake, der Bösewicht der Geschichte, Kinder in seine Comicwelt holt, wenn sie ein bestimmtes Ritual ausführen.

Luke glaubt nicht daran, dass er in einen Comic gezogen werden kann. Um seine Freundin Heather zu beeindrucken (und um ihr zu beweisen, dass das Gerücht eben nur ein Gerücht ist) führt er das Ritual durch und fordert Tall Jake auf, ihn zu holen – Wenige Tage später ist er spurlos verschwunden.

Von Heather auf die Spur von Malice gebracht, machen sich Lukes Freunde Seth und Kathy auf die Suche nach Luke und dem mysteriösen Comic. Seth glaubt weder daran, dass der Comic existiert, noch an das Gerücht, das sich darum rankt – bis ihm schließlich eine Ausgabe von Malice in die Finger gerät, die Luke in eben dieser gefährlichen Welt zeigt. Dann aber begibt er sich selbst nach Malice und versucht Tall Jake aufzuhalten.

Die Mischung aus Comic und Roman ist im ersten Moment gewöhnungsbedürftig, da fließend zwischen den Schreibformen gewechselt wird. Nach kurzer Einlesezeit hat mir der ständige Wechsel jedoch nichts mehr ausgemach, im Gegenteil: Durch Lesen des Comics war ich als Leser sozusagen auf gleicher Ebene mit der Person im Buch, die den Comic zeitgleich mit mir gelesen hat.
Der Wechsel der Blickrichtung, mal wird aus Lukes oder Heathers, später aus Kathys oder Seths Sicht erzählt, gibt den Leser stets einen guten Überblick über das Geschehen, sowohl in unserer Welt als auch in Malice.

Der Gruselfaktor des Buches hielt sich glücklicherweise (zumindest für mich als leicht zu gruselnde Person) in Grenzen. Die in Malice „lebenden“ Maschinen klingen durchaus gefährlich, die Vorstellung von zischenden metallernen Affen, den Zischlern, die den in Malice befindlichen Kindern Lebensenergie stehlen und sie dadurch auch töten können, um damit weitere Maschinen zu betreiben, ist gruselig. Die geschilderten Situationen, wie zum Beispiel der Gang durch eine dunkle Höhle voller feindlicher (zum Glück blinder) Wesen, während das mitgebrachte Licht langsam verlöscht ,waren spannend. Teilweise schien die Situation für die einzelne Person, aus deren Sicht gerade berichtet wurde, sogar hoffnungslos, aber richtig Angst um die Hauptpersonen hatte ich trotzdem nie. Vielleicht hat die Darstellung in Comicform die Situationen realitätsferner wirken lassen, der „Grusel“-Funke ist bei mir auf jeden Fall nicht übergesprungen.
Dem einen oder anderen Gruselfan wird das Buch eher nicht zusagen, da die richtigen Schocker fehlen, mir jedoch hat es gut gefallen :-). Die Geschichte war spannend und abwechslungsreich, die Mischung aus Roman- und Comicform positiv „interessant“. Das Ende des Buches ist für ein echtes „Happy End“ leider zu offen, aber die Helden der Geschichte leben noch. Die ungeklärten Fragen des Lesers müssen allerdings auf den nächsten Band der Reihe, „Havok“, warten.

Published in: on Januar 14, 2011 at 8:53 pm  Comments (1)  
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Roza – Fantasy Webcomic

Vielleicht bin ich ja doch ein Comic-Fan?

Dieser hier gefällt mir auf jeden Fall auch:

Heldin des Comics ist die junge Streunerin Roza, die auf der Suche nach einem Magier ist, der ihr helfen
kann ihre magischen Fähigkeiten zu kontrollieren.

Schaut doch einfach mal rein …

Published in: on April 7, 2010 at 12:04 pm  Schreibe einen Kommentar  
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Inverloch – Fantasy Webcomic

Und da bin ich schon mit meinem nächsten Artikel 🙂

Vor einiger Zeit bin ich im Internet auf einen guten (und völlig abgeschlossenen) Webcomic gestoßen:

Ich bin normalerweise nicht so der Comic-Leser, aber der hier hat mich völlig in den Bann geschlagen.
– Vielleicht gefällt er euch ja auch?

Published in: on März 5, 2010 at 12:26 pm  Schreibe einen Kommentar  
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