Flüsterndes Gold von Carrie Jones

Carrie Jones
Flüsterndes Gold
Verlag: cbt
352 Seiten
ISBN-10: 3570308197
ISBN-13: 978-3570308196
14,99 €

Das Cover des Buches zeigt die goldbesprenkelten Lippen einer Frau, nebst Kinnpartie und Hals eben jener Frau. Der Rest des Covers ist schwarz, ebenso wie sich vor dem Hals befindlichen Äste. Ein interessantes Cover, das sich ziemlich stark von dem sonst üblichen Stil abhebt.

Nach dem plötzlichen Tod ihres Ziehvaters schickt Zaras Mutter Zara zu ihrer Großmutter nach Maine. Hier soll Zara wieder auf andere Gedanken kommen und neuen Lebensmut fassen.

Und auch wenn Zara nicht daran geglaubt hat: Maine bringt sie wirklich auf andere Gedanken. Schnell schließt sie neue Freundschaften, findet Aufnahme im Lauf-Team und wird gleich von zwei gutaussehenden Läufern belagert.

Allerdings geht ihr auch der merkwürdige Fremde, der sie zu verfolgen scheint, nicht aus dem Kopf. Ob an der Theorie ihrer neu gefunden Freunde Issie und Devyn über den Femden etwas dran ist?

Die Kapitel des Buches tragen den Namen verschiedener Ängste. Eine ungewöhnliche Art der Kapitelbezeichnung. Erfrischend anders ist auch das erste Kapitel – vermutlich der Prolog – der den Titel „Phobophobie – Die Angst vor der Angt“ trägt. Hier schildert Zara ihre Ängste und ihre Art, damit umzugehen. Den Ängsten einen Namen zu geben ist ihr erster Schritt, sie zu bekämpfen.

Damit scheint Zara auf den ertsen Blick eine ziemlich ängstliche Person zu sein, dem ist allerdings nicht so: Im Gegensatz zu den meisten anderen Menschen setzt sie sich einfach nur mit ihren Ängsten auseinander. Sie ist überhaupt eine ziemlich tatkräftige Person, auch wenn der Tod ihres Ziehvaters sie erst mal in eine Starre versetzt hat. Der Umzug nach Maine scheint sie jedoch langsam wieder hervorzulocken.

Damit haben sicherlich auch ihre zwei Schulkollegen aus dem Läufer-Team etwas zu tun: Der hilfsbereite und freundliche, manchmal fast aufdringliche Ian und der ziemlich verschlossene, aber mindestens ebenso hilfsbereite Nick (Zaras ständige „Retter in der Not“).

Der merkwürdige Fremde, der Zara seit ihrer Landung in Maine zu verfolgen scheint, hemmt Zaras Ausweg aus ihrer Starre – ebenso wie das verdammt kalte Wetter. Issie und Devyns Theorie, dass es sich bei diesem um einen Elfen handelt, scheint ziemlich weit hergeholt. Das Verhalten der Bewohner von Maine passt allerdings dazu. Schon die Aussage der Sekretärin zu Zaras abendlichem Lauftraining „Hoffentlich hat deine Großmutter dir gesagt, dass du deine Jacke auf links tragen musst“ gibt einem sehr zu denken.

Die Bewohner von Maine wissen auf jeden Fall mehr als Zara und der Leser – überhaupt scheint jeder für sich ein Geheimnis zu verbergen, selbst Zaras Mutter und Großmutter. Welche Geheimnisse das sind – und wie sie zusammenhängen – wird jedoch erst im weiteren Verlauf der Geschichte langsam enthüllt. Und auch wenn hier manche Klischees bedient werden schafft es Carrie Jones immer wieder, den Leser zu überraschen.

Mit dem Ende des Buches laufen die Fäden dann zusammen – und es wird Zeit zu handeln. Zara und ihre Freunde nutzen diese Zeit und verpassen dem Buch damit das wohlverdiente „Happy End“ – zumindest für die menschlichen Bewohner von Maine.

Ich persönlich bin mit dem Ende nicht wirklich zufrieden. Für eine Geschichte mit einer fast pazifistischen Hauptperson finde ich die gefundene Lösung ziemlich grausam, wenn auch wirksam. Trotz allem freue ich mich natürlich, dass das Unheil (wieder einmal) abgewendet wurde und auch für die im Buch entstandene Romanze nun alles weitere ziemlich rosig aussieht.

Damit ist „Flüsterndes Gold“ eine Geschichte, die durch ihre gekonnte Mischung aus alten Klischees und neuen Ideen einige abwechslungsreiche Lesestunden verspricht. Ich bin gespannt, wie Carrie Jones sie in „Finsteres Gold“ fortsetzt.

Eine Leseprobe findet ihr hier.

Published in: on Juli 13, 2012 at 7:00 pm  Kommentar verfassen  
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Das magische Portal von Aileen P. Roberts

„Das magische Portal“ ist der erste Band der „Weltennebel“-Trilogie von Aileen P. Roberts.

Aileen P. Roberts
Das magische Portal
Verlag: Goldmann
512 Seiten
ISBN-10: 344247518X
ISBN-13: 978-3442475186
12,00 €

Auf dem Cover des Buches sticht auf den ersten Blick die durch einen blauen Mantel verhüllte Frau heraus. Sie ist, neben dem Titel des Buches, das einzig farbige auf dem Cover. Im Hintergrund kann man in Grautönen Teile eines Baums erkennen, an dessen Ästen Ketten mit Steinen hängen. Auch nach dem Lesen des Buches kann ich nur Vermutungen betreffend der Person anstellen – aber es sieht definitiv gut aus.

Als Findelkind hat es Darian ziemlich gut getroffen. Nachdem seine ersten Adoptiveltern bei einem Unfall gestorben sind, hat ihn der reiche und erfolgreiche Samuel Drake adoptiert. Mit einer Freundin, um die ihn viele beneiden, jeder Menge Geld und einem erfolgreichen Studium hat Darian eigentlich alles, was er sich erträumen könnte.

Eine Studienreise nach Schottland stellt jedoch sein bisheriges Leben völlig auf den Kopf. Die Nebelhexe Mia erzählt ihm von seiner Vergangenheit: Er ist der Thronerbe von Albany, einer magischen Welt, die neben der unsrigen existiert. Seine Mutter gab ihr Leben, um ihn auf der Erde zu verstecken. Seitdem suchen die treuen Anhänger der Königsfamilie nach ihm. Denn damit Darian seinen Thron übernehmen kann, muss er vor dem Ende seines 25. Lebensjahr diesen auf der Dracheninsel einfordern. Und bis dahin bleibt nicht mehr viel Zeit…

Der Auftakt der Geschichte ist ziemlich klassisch. Auf der Flucht vor den Häschern wird ein kleines Kind durch ein Portal in eine andere Welt geschickt, wo es ungeahnt seiner Herkunft als normales Menschenkind aufwächst.

Dass das Kind auf der Erde in Reichtum aufwächst ist ungewöhnlich. Darian ist kein Außenseiter, sondern eher das Gegenteil davon – Geld regiert eben noch immer die Welt. Trotz seines Reichtums hat sich Darian jedoch auch seine Menschlichkeit bewahrt – vielleicht durch seine ersten Adoptiveltern? Die Reise nach Schottland gibt Darian Zeit, nachzudenken – auch über seine bisherigen Freundschaften. Um sich von diesen zu lösen braucht es allerdings noch etwas mehr.

Mias Enthüllungen sind erst der Anstoß der ganzen Geschehnisse. Der Übergang nach Albany, wenngleich er sich nicht als einfach erweist – und den Leser mit der einen oder anderen Überraschung aufwartet – passiert bereits im ersten Drittel des Buches. Das Verhalten von Darians aktueller Freundin fand ich hier etwas zu überzogen – aber auch das hat sich im weiteren Verlauf der Geschichte schnell geklärt. Mit dem Übergang nach Albany ist die Geschichte jedoch noch längst nicht zu Ende.

Während es gilt, die Königstreuen ausfindig zu machen und den Thron einzufordern, lernt Darian – ebenso wie der Leser – Albany und seine Völker genauer kennen. Als Leser macht man dabei ziemlich schnell Gut und Böse aus, da die Figuren sehr schwarz-weiß dargestellt werden. Darian tut sich hier jedoch schwer: falsche Freunde und sein für seine Verbündeten – zum Teil auch für den Leser, der ja deutlich mehr weiß als seine Freunde – nicht gerade nachvollziehbares Verhalten führen dazu, dass er allein dasteht.

Erst gegen Ende des Buches schafft es Darian, „die Reißleine zu ziehen“. Ob das ausreicht, um sein Königreich und seine Getreuen zurückzugewinnen, bleibt offen. Und auch wenn das Ende mit einigen positiven Entwicklungen aufwartet, sieht es schlecht aus – für Darian und für ganz Albany.

„Das magische Portal“ bietet eine wirklich interessante Mischung. Auf zum Teil weit vorhersehbare Handlungsstränge folgen absolut überraschende Ereignisse, die sich sehr schlüssig in das Gesamtbild einfügen. Die Hauptperson des Buches ist, abgesehen von ihren noblen Zielen, nicht im geringsten das, was man sich unter einem Held vorstellt – in einem Großteil der Geschichte ist er sogar weit weniger als das. Sympathische Figuren verwinden schneller als man lesen kann, während die Bösewichte immer mehr Aufmerksamkeit und Macht gewinnen.

Ich bin mir noch immer nicht sicher, ob mir „Das magische Portal“ gefällt. Zumindest hat es mich neugierig auf den nächsten Band der Reihe gemacht – vielleicht kann ich dann sagen, ob interessant auch gut bedeutet.

In das Buch hineinschnuppern könnt ihr hier.

Published in: on Mai 27, 2012 at 2:09 pm  Kommentar verfassen  
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Elfenmagie von Sabrina Qunaj

Sabrina Qunaj
Elfenmagie
Verlag: atb
976 Seiten
ISBN-10: 3746627389
ISBN-13: 978-3746627380
14,99 €

Das Cover von „Elfenmagie“ hat etwas Magisches: Ein Baum nimmt den Großteil des Covers ein, zu seinen Füßen befindet sich eine Frau, von der man nicht viel mehr als eine Silhouette erkennen kann. Der Hintergrund wird von gelb und orange Farbtönen eingenommen und lässt Baum und Frau fast schwarz wirken. Ein Cover, das es versteht, Blicke auf sich zu ziehen – und zu halten.

Eine magische Barriere trennt das einstmals vereinte Reich der Licht- und Schattenelfen. Im Augenblick herrscht ein zerbrechlicher Frieden – und es gibt nur eine Person, die diesen Zustand gefährden kann: Die Halbelfe Vanora. Ohne etwas von ihrer Herkunft zu ahnen lebt sie, von den Schattenelfen verborgen, mit ihrem Vater in einem menschlichen Dorf.

Aber die Königin der Lichtelfen, Alkariel, ist mit dem aktuellen Zustand nicht zufrieden. Ihr verlangt es nach der Herrschaft über das ganze Elfenreich. Um dies zu erreichen, muss die Barriere zwischen den Reichen fallen – und dafür benötigt sie Vanoras Blut.

Können die Schattenelfen Vanora weiterhin beschützen und das Geheimnis ihrer Herkunft bewahren?

Schon mit den ersten Seiten, die aus Vanoras Sicht geschrieben sind, hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Wer ist Vanora, die seit ihrer Kindheit von Schatten in der Finsternis begleitet wird? Ihre Gedanken sind die eines einfachen Mädchens, das Gespräch, das sie belauscht, offenbart jedoch weit mehr über sie.

Seite um Seite fliegt die Geschichte dahin, während man als Leser neue Figuren entdeckt – Vanoras Sichtweise bleibt nicht die einzige – und die Geschichte ihren Lauf nimmt. Schon die Personen als solche mache die Geschichte lesenswert. Ich habe selten eine so einfühlsame Art der Beschreibung gelesen. Umso härter treffen einen dann allerdings die Schicksalsschläge, die Sabrina Qunaj ihren Helden zumutet.

Denn auch, wenn der Ausgangspunkt der Geschichte – ein Mädchen, hin- und hergerissen zwischen Licht- und Schatten – nicht ungewöhnlich ist, die Art, wie die Geschichte erzählt wird, ist es. Es gibt keine klassischen Helden, sondern Personen, deren Essenz man durch die Seiten hindurch spürt; keine Schwarz-Weiß-Malerei sondern Grautöne durch und durch – und das in einer in allen Farben schillernden Welt.

Das Buch hat mich mitgerissen, mit den Protagonisten bangen, hoffen, zweifeln und verzweifeln lassen. Seite für Seite enthüllt das Buch mehr über die Hintergründe und lässt doch immer noch etwas im Dunklen. Ich konnte es nicht aus der Hand legen, nur Müdigkeit konnte mich auf den letzten Kapiteln davon abhalten, das Buch an einem Stück durchzulesen.

Damit die Geschichte die ist, die sie ist, bleiben aber auch Verluste zu bewältigen, kommt es zu wahrer Verzweiflung. „Elfenmagie“ ist kein zuckersüßes Märchen, es gibt kein „sie lebten glücklich und zufrieden bis ans Ende ihrer Tage“. Trotz der Magie ist das Buch manchmal erschreckend realistisch – aber gerade das macht auch den Reiz des Buches aus.

Wer auf ein Happy End hofft, wird enttäuscht werden. Aber diejenigen, die sich auf das Buch einlassen, werden eine spannende Geschichte erleben, die keinerlei Rücksicht auf Konsequenzen nimmt. Mit „Elfenmagie“ nimmt Sabrina Qunaj den Leser mit auf eine Reise, die er so schnell sicher nicht vergessen wird.

Neugierig geworden? Eine Leseprobe findet ihr hier.

Published in: on Mai 25, 2012 at 12:00 pm  Comments (5)  
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Sturm im Elfenland von Frances G. Hill

Und wie immer wird der SUB von oben nach unten gelesen …

Frances G. Hill
Sturm im Elfenland
arsEdition
464 Seiten, Hardcover
ISBN-10: 3760763731
ISBN-13: 978-3760763736
EUR 19,95

Das Cover des Buches gefällt mir. Es zeigt den Oberkörper eines Mädchens mit zerzausten Haaren, über ihren Oberarm schlängelt sich ein Tattoo. Das Mädchen ist umgeben von Grüntönen, die mit grün-silbernen Ranken und Verzierungen durchsetzt sind. Der Titel des Buches ist in silbriger Schrift geschrieben, aus denen sich ebenfalls zwei Ranken herauswinden.

Seit einem Anschlag auf das Leben des Elfenkönigs hat dieser den Einsatz von Magie verboten. Ivaylos Eltern lehnen sich gegen diese Regel auf und werden dafür als Verräter vom Elfenkönig verbannt.

Als Kind bleibt Ivaylo von diesem Urteil verschont. Er wird zur seiner Tante (und seiner Cousine) aufs Land geschickt. Anfangs noch spinnefeind – seine Cousine Alana ist sauer, weil er das Zimmer bekommt, was eigentlich ihr versprochen worden war und er fühlt sich fernab seiner Eltern und seiner Freunde einfach nicht wohl und benimmt sich entsprechend garstig – schließen Alana und Ivaylo langsam Freundschaft. – Eine Freundschaft, die sich schon bald bewähren muss: Das Volk der Elfen ist in Gefahr und nur die Magie von Elfen und Zwergen (zwei Völker, die sich schon lange hassen) kann diese Gefahr noch abwenden.

Frances G. Hill erzählt das Buch aus mehreren Sichten. Zum einen aus Ivaylos und Alanas, zum anderen aus der Sicht von Munir, dem einzigen Vertrauten des Königs. Die unterschiedlichen Sichten beleuchten die Geschichte von verschieden Standpunkten, die alle in sich schlüssig und nachvollziehbar sind. Auch sind ihre Meinungen nicht festgefahren, sondern lassen sich durch die Ereignisse beeinflussen.

Obwohl der König Ivaylos Eltern in die Verbannung geschickt hat, ist er nicht böse. Er versucht sein Volk zu schützen, da es seit dem Verbot der Magie nicht mehr selbst in der Lage dazu ist. Als er sieht, dass seine Kraft alleine dazu nicht ausreicht, sucht er Hilfe im Reich der Zwerge.

Was zu Beginn des Buches wie mehrere Einzelschicksale wirkt, zieht Frances G. Hill im weiteren Verlauf des Buches immer mehr zusammen. Alana und Ivaylo, Munir und der König, Elfen und Zwerge. – Die auf den Klappentext (und im eigentlich recht hübschen Buchtrailer) angekündigte Liebesgeschichte zwischen Alana und Ivaylo wird hier eher angedeutet, ich habe die Beziehung zwischen ihnen eher als Freundschaft, aus der sich mehr entwickeln kann, als als Liebesbeziehung empfunden. – Das ist allerdings eher positiv zu sehen, die Beziehung zwischen ihnen ist eben Teil der Geschichte und nicht die ganze Geschichte. Diese enthält nämlich einiges mehr: Politische Verwirrungen, eine Verschwörung gegen den König, Magie, aber eben auch sehr „menschliche“ (auch wenn man hier wahrscheinlich eher „elfliche“ sagen müsste ;-)) Charaktere. – Eine Geschichte die sich zu lesen lohnt.

Reinschnuppern könnt ihr hier.

Published in: on Juli 6, 2011 at 5:36 pm  Kommentar verfassen  
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Tinker von Wen Spencer

Und wieder ein gutes Buch mit einem leichten Science Fiction Einschlag:

Wen Spencer
Tinker
Verlag: Heyne
608 Seiten , Taschenbuch
ISBN-10: 3453527801
ISBN-13: 978-3453527805
9,99 €

In diesem Fall hat mich das Cover zum Lesen des Buches verleitet. Die leicht geöffnete Tür (die durch ihre Verzierungen schon magisch wirkt) und das Mädchen, das durch den Türspalt schaut. Magisch und geheimnisvoll hat es mich zum Lesen eingeladen.

In vielen Büchern wird von Übergängen zwischen Menschen und Elfenreich erzählt. In Tinker werden diese Übergänge wissenschaftlich erklärt und künstlich hervorgerufen: Die amerikanische Stadt Pittsburgh wird dadurch – abgesehen von einem Tag im Monat (den Tag der „Abschaltung) – dauerhaft ins Elfenreich versetzt.

In dieser Stadt lebt und arbeitet Tinker. Sie ist achtzehn Jahre alt und stolze Besitzerin eines Schrottplatzes. Hier rettet sie dem Elfenfürst Windwolf an einem Tag der Abschaltung das Leben, als er von vermeintlichen Werwölfen angegriffen wird. Als Dank dafür nimmt er sie in seine Familie auf.

Auf den ersten Blick klingt das toll, ist aber für ein Menschenmädchen, das sich mit den elfischen Bräuchen nicht wirklich auskennt ziemlich kompliziert. Dass sich gerade jetzt die Mörder ihres Vaters – den Erfinder des Tores, das Pittsburgh ins Elfenreich versetzt – auf ihre Spur setzen macht das Ganze nicht einfacher…

Wen Spencer schafft es in Tinker zwischen Technik und Magie hin- und her zu wechseln, ohne der Geschichte an Glaubwürdigkeit zu nehmen – gerade durch diese Mischung gewinnt die Geschichte sogar daran.

Die Figuren sind detailliert beschrieben und gerade mit Tinker kann man sich sehr gut identifizieren – abgesehen davon, dass man als Leser nicht unbedingt ihr technisches Verständnis hat.

Eine magische Zukunftsvison die wissenschaftlich erklärt wird, ohne dass die Magie ihren Reiz verliert. Eine gelungene Mischung, nicht nur aus Fantasy und Science Fiction, sondern auch aus Spannung, Lovestory und einem guten Schuss Humor. Und ein weiterer Beweis dafür, das Science Fantasy wirklich gut sein kann. 🙂

Reinlesen könnt ihr hier.

Published in: on März 8, 2011 at 8:02 am  Comments (4)  
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